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Über den Mauerfall reden PDF Drucken E-Mail
Buchpräsentation und Diskussion mit Schülern und Prof. Dr. Bernhard Vogel in Westerburg
40 Persönlichkeiten aus Sport, Kunst und Politik erinnern sich in einer Anthologie an den Mauerfall. Das Buch wird jetzt in Westerburg vorgestellt - mit prominentem Besuch.

Gemeinsam mit der früheren Bundestagsabgeordneten Petra Heß gab der Kölbinger Autor Christoph Kloft die Anthologie "Der Mauerfall. 20 Jahre danach ..." heraus (wir berichteten). Am Donnerstag, 11. März, findet um 19 Uhr in der Westerburger Stadthalle eine Buchpräsentation mit anschließender Diskussionsrunde statt. "Zu den Ehrengästen gehört unter anderem Ministerpräsident a. D. Prof. Dr. Bernhard Vogel, der Auszüge aus seinem Beitrag vorlesen wird", freut sich Stadtbürgermeister und Landtagsabgeordneter Ralf Seekatz, der zu dieser außergewöhnlichen Veranstaltung in Zusammenarbeit mit Christoph Kloft einlädt. Den beiden Herausgebern der Anthologie, Heß und Kloft, ist es gelungen, prominente Künstler, Politiker und Sportler, aber auch engagierte Bürger dieser bewegten Zeit für die Teilnahme an der Anthologie zu gewinnen. Somit entstanden 40 individuelle Texte von namhaften Persönlichkeiten, die von ihren Erlebnissen vor, während und nach dem Mauerfall berichten. Neben Dr. Bernhard Vogel (Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung) werden auch Susanne Beckenkamp, Prof. Dr. Johannes Roskothen, Dr. Uli Jungbluth, sowie Thomas Krämer und Gabriele Korn-Steinmetz (die Vorsitzenden des rheinland-pfälzischen Schriftstellerverbandes) zu Wort kommen. Als Moderator fungiert Joachim Türk, Chefredakteur unserer Zeitung. Im Vordergrund soll eine Diskussionsrunde mit Schülern der Westerburger Schulen und den Rednern sowie weiteren Zeitzeugen stehen. "Es wäre schön, wenn viele Bürger des Westerburger Landes sowie Schüler und Lehrer meiner Einladung folgen, sodass ein lebhaftes und informatives Gespräch entstehen kann", so Seekatz. "Ich freue mich, dass Bernhard Vogel sein Kommen zugesagt hat. Er hat das Projekt von Anfang an unterstützt und war auch bei der Erstpräsentation in Berlin mit Bundestagspräsident Norbert Lammert und dem damaligen Bundesminister Wolfgang Tiefensee dabei", war von Kloft zu erfahren. Eintritt ist frei.
Westerwälder Zeitung vom Montag, 1. März 2010, Seite 15.

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