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Krippenkindern neue Plätze schaffen PDF Drucken E-Mail

Katholische Kindertagesstätte wird in Kürze umgebaut
Zukunftsorientiert und gemäß dem landesweiten Rechtsanspruch wird die katholische Kindertagesstätte „Christkönig“ am Neumarkt in Westerburg im kommenden Herbst zwölf Kinder unter drei Jahren aufnehmen können. 186 000 Euro werden Träger und Zweckverband nun in die Einrichtung investieren.

Um sich einen Eindruck vom derzeitigen Stand der Einrichtung zu machen und sich über die geplanten Sanierungsmaßnahmen zu informieren, stattete kürzlich der Kindergartenzweckverband Westerburg der katholischen Kita einen Besuch ab. Der Zweckverband setzt sich zusammen aus  Stadtbürgermeister Ralf Seekatz (Vorsitzender des Zweckverbandes), den Ortsbürgermeistern aus Halbs, Rudi Kessler, Hergenroth, Bernd Schäfer und Stahlhofen a. W., Günther Raspel, sowie Vertretern von Stadtrat und den drei Ortsgemeinderäten.
Die Katholische Kindertagesstätte „Christkönig“ ist dreigruppig und ausgewiesen für 75 Kinder, davon sechs unter drei Jahre. 45 Plätze sind im Teilzeitbereich und 30 Plätze im Ganztagesbereich vorgesehen. Den Teilzeitbereich besuchen Kinder aus der Stadt Westerburg und den dazugehörenden Stadtteilen, sowie Halbs, Hergenroth und Stahlhofen am Wiesensee. Im Ganztagsbereich können Kinder aus der gesamten Verbandsgemeinde Westerburg aufgenommen werden.
Kita-Leiterin Theresia Hafermann stellte nach ihrer Begrüßung das neue Konzept und den geplanten Umbau vor. Dabei hielt sie einen kurzen Rückblick über die Einrichtung, die im Jahre 1969 einge-weiht wurde. Die anstehenden Baumaßnahmen seien zukunftsorientiert, schließlich müsse den gesetzlichen Bestimmung (Kinder unter 3 Jahre) Rechnung getragen werden. Gemeinsam mit Marianne Herles vom Verwaltungsrat führte sie die Besucher zunächst durch die beiden Gruppen-räume und den Mehrzweckraum, später auch durch die oberen Räume, welche bis vor wenigen Jahren als Wohnung genutzt wurden. Dort soll für die „Nestgruppe“ ein neuer Gruppenraum, ein Schlafraum sowie ein Waschraum mit altersgerechten Waschbecken und Toiletten entstehen. Wie von Architekt Thomas Schäfer (Westerburg) zu erfahren war, würden die Ausschreibungen für die verschiedenen Gewerke bereits laufen - die Auftragsvergabe sei im März. Anhand des Grundrisses erläuterte Schäfer die neue Aufteilung der Räumlichkeiten, die dann durch eine „Cafeteria“ ergänzt würden. Im Zuge dieser Maßnahmen soll auch ein Windfang im Eingangsbereich gebaut und das feuchte Treppenhaus saniert werden. Der Anteil des Zweckverbandes betrage 25.000 Euro. Die entsprechenden Mittel seien bereits in den Haushalt eingestellt worden. Wie der Vorsitzende des Zweckverbandes Seekatz weiter mitteilte, sei mit dem Bistum Limburg vertraglich geregelt, dass sich der Zweckverband  künftig bei Investitionen beteilige. „Natürlich werden wir trotz schlechter Haushaltslage in die optimale Versorgung der Kinder investieren und somit auch zur Sicherung des Standortes beitragen“, erklärte Seekatz abschließend.

Wäller Wochenspiegel, 04. März 2010

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