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Ehemalige Naturbühne wird wieder aufgebaut PDF Drucken E-Mail

freilichtbuehneIn der Westerburger Langgasse entsteht ein Platz für kulturelle Veranstaltungen

In der Westerburger Oberstadt entsteht ein neuer Platz, der für kulturelle Open-Air-Veranstaltungen bestens geeignet ist. In Kürze können dort Theatergruppen, Chöre und Musikvereine Freilichtaufführungen anbieten.

 

Zur Zeit wird auf dem 1500 Quadratmeter Grundstück, wo noch im vergangenen Jahr ein baufälliges, unter Denkmalschutz stehendes Haus (Langgasse 11) die Sicht auf die ehemalige Naturbühne versperrte, emsig gearbeitet. In der vergangenen Woche trafen sich Stadtbürgermeister Ralf Seekatz und die Beigeordneten Wolfgang Thiebaut, Dieter Dünnes und Angelika Fischer-Munsch mit Architekt Thomas Schäfer, Norbert Langschied (Verbandsgemeinde) sowie Bauleiter Ralf Groß und Polier Christian Fischer von der bauausführenden Firma Koch Westerburg, um sich über den Baufortschritt vor Ort zu informieren. Vor einigen Jahrzehnten wurde dieser Platz bereits für verschiedene Theateraufführungen genutzt. Auf Antrag der CDU Stadtratsfraktion entschied sich der Stadtrat für die Wiederherrichtung und den Ausbau der Anlage, deren Kosten zu 70 Prozent aus den Maßnahmen „Historische Stadt“ bezuschusst werden. „In etwa sechs Wochen werden wir die Arbeiten abschließen können“, informierte Groß, der anhand des Bauplans den Anwesenden die Details erläuterte.

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Wie auch Architekt Thomas Schäfer veranschaulichte, kann die alte, längliche Form aufgrund der steilen Böschungen zu den Nachbargrundstücken nicht geändert werden. Vom Bühnenbereich aus wird eine Treppe zum Burgmannenplatz hinaufführen. Dieser Weg diene zugleich als Zuwegung zum Westerwaldsteig und ist auch für Festivitäten, die am Burgmannenhaus stattfinden, sinnvoll. Die Treppenanlage, die  hinter der Bühne liegt, kann auch als „erweiterte Bühne“ genutzt werden. Sowohl der Bühnenbereich als auch der Vorplatz werden gepflastert. Sitzgelegenheiten für bis ca. 400 Personen bieten die kombinierten Sitz/Treppenstufen an den Seitenwänden sowie eine lose Bestuhlung, die je nach Bedarf auf der 8 mal 45 Meter großen Fläche aufgestellt werden kann. An zwei Versorgungsstationen sind Anschlüsse für Wasser und Strom vorgesehen, so dass für Bühnentechnik- und beleuchtung, Getränke- und Toilettenwagen etc. versorgt ist. Als Abrundung und Wetterschutz wird ein großes Stoffsegel im Bühnenbereich gespannt.