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Mehr Lieferverkehr bei Griwe-Gestamp PDF Drucken E-Mail
thumb_Griwe1KlGeänderte Verkehrsführung im Industriegebiet Sainscheid
Während einer Bürgerversammlung im Westerburger Stadtteil Sainscheid gab es von Seiten der Bevölkerung massive Beschwerden wegen des erhöhten Lkw Verkehrs im Industriegebiet – insbesondere im Bereich der Firma Griwe-Gestamp. Daraufhin fand auf Initiative von Westerburgs Stadtbürgermeisters Ralf Seekatz kürzlich vor Ort ein Besprechungstermin statt.

Neben dem Werkleiter der Firma Griwe-Gestamp, Roman Löw, nahmen der Vertreter der Kreisverwaltung Herbert Hippenstiel, der Abteilungsleiter des Ordnungsamtes Norbert Lang-schied, der Chef der Straßenmeisterei Rennerod Michael Schräder sowie Polizeihauptkommissar Peter Wagenbach von der Polizeiinspektion Westerburg am Gespräch teil. Gemeinsam wurde über die künftige Verkehrsführung, die durch den erhöhten Schwerlastverkehr notwendig ist, beraten. Roman Löw berichtete, dass das Unternehmen die Produktionsfläche in den letzten fünf Jahren fast verdoppelt habe und mit dem  Bau einer neuen Halle die Mitarbeiterzahl von 250 auf 300 aufgestockt wurde. „Es ist einleuchtend, dass aufgrund dieser positiven Tatsachen natürlich mit einem erhöhten Zu- und Ablieferverkehr gerechnet werden muss“, so der Stadtbürgermeister. Es freue ihn, dass das Unternehmen in diesem großen Umfang expandiere. Bei der gemeinsamen Beratung wurde nun die künftige Verkehrsführung des Schwerlastverkehrs festgelegt. Sobald die Röntgenstraße fertig ausgebaut ist, sollen die Lastkraftwagen künftig vor der neuen Halle der Firma Griwe-Gestamp in Queraufstellung vor dem Gebäude in Wartestellung gehen. Hierfür werden vor den Gebäude 6 bis 8 - und bei Bedarf auch mehr - Stellflächen geschaffen. Auf Abruf wird der Lkw-Verkehr dann zwischen Alt- und Neubau der Halle durchfahren und nach der Be- bzw. Entladung über die K 89 wieder zurück in Richtung Sainscheid bei der Einfahrt der Schlosserei Ziegler in die Boschstraße geführt, so dass der Verkehr dann wieder über die Röntgenstraße auf die K 90 ablaufen kann. Künftig soll keinerlei Schwerlastverkehr mehr über die K 90 in den Ortsteil hineinfahren müssen, was auch vor dem Hintergrund des Brückenbauwerkes auf Dauer nicht genehmigungsfähig ist. Das Unternehmen wird kurzfristig in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung den entsprech-enden Rundverkehr für die Lkws ausschildern. Weiterhin wurde zugesagt, dass sämtliche Spediti-onen, die das Unternehmen beliefern, angeschrieben werden, um auf die neue Verkehrsführung aufmerksam zu machen. Herbert Hippenstiel führte seitens des Kreises an, dass sowohl das Überfahren der Brücke im Ortseingang Sainscheid wie auch das kurzfristige Halten auf der K 89 zurzeit nur geduldet werde, da sich die Röntgenstraße im Bau befinde. Bezüglich des erhöhten, immer wieder vorkommenden Durchgangsverkehrs in der Ortslage Sainscheid, wird seitens des Kreises und des Landesbetriebes Mobilität eine Verkehrszählung durchgeführt, um diese Daten in die weitere Vorgehensweise mit einfließen zu lassen. Eine Umstellung der Fahrpläne für die Linienbusse, besonders für den Schülerverkehr, wird nicht zu erreichen sein. Sowie nebenwirkungen Zithromax zu vermeiden. Aufgrund der Durchlässigkeit für die Müllabfuhr, aber auch für den Räumdienst im Winter, wird die Ortsdurchfahrt Sainscheid auch weiterhin befahrbar sein müssen. Roman Löw machte deutlich, dass das Unternehmen Griwe-Gestamp natürlich die Sorgen und Nöte der Bevölkerung ernst nehme und man intensiv darauf hinwirken werde, dass die betreffenden Speditionen künftig nur die ausgeschilderten Wege zu fahren haben. Dass nach wie vor vereinzelt Lkws die nicht ausgeschilderte Strecke befahren, könne natürlich auch für die Zukunft nicht ausgeschlossen werden, so Stadtbürgermeister Seekatz. Abschließend waren sich alle Anwesenden einig, dass nach Fertigstellung der Röntgenstraße in etwa drei Wochen und nach Einrichtung der neuen Beschilderung für alle Beteiligten eine gute Lösung gefunden werden konnte.

Griwe1Kl