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Vermarktung des Bundeswehrgeländes wird verhandelt PDF Drucken E-Mail
Was wird aus dem ehemaligen Bundeswehrgelände? Diese Frage beschäftigt die Westerburger seit Abzug der Bundeswehr. Mit positiven Neuigkeiten überraschte Stadtbürgermeister Ralf Seekatz bei der jüngsten Stadtratsitzung und  erklärte: „Ich freue mich, Ihnen berichten zu können, dass wir mit einem namhaften Unternehmen über die Vermarktung des Bundeswehrgeländes in guten Verhandlungen stehen.

Ich bin zuversichtlich, dass wir in einem kurzen Zeitraum zu einem positiven Ergebnis kommen werden.“

Intensive Vorarbeit trägt Früchte

Das Unternehmen beziehungsweise der Investor habe die Absicht, das Kasernengelände komplett zu übernehmen und Teilflächen an verschiedene Interessenten zu verkaufen oder auch zu vermieten. Damit trage die intensive Vorarbeit der vergangenen zehn Monate nun Früchte.  „Wir haben die Zeit genutzt, um intensiv mit Einzelinteressenten zu verhandeln und verschiedene Teilflächen anzubieten. Diese Arbeit lief bewusst im Stillen ab, ohne entsprechend hierüber groß zu berichten“, so Ralf Seekatz weiter. 

9 Einzelinteressenten und Bildungseinrichtung

Neben den etwa neun Einzelinteressenten für verschiedene Teilflächen laufen derzeit auch Verhandlungen zur Ansiedlung im Bildungsbereich. „Westerburg hat die Chance, neben dem  bereits bekundeten Interesse eines privaten Schulträgers vor Ort auch eine überörtliche Bildungseinrichtung im Bereich der Kaserne zu platzieren. Entsprechende Verhandlungen laufen“, informierte der Stadtbürgermeister.  Er zeigte sich zuversichtlich, dass die Stadt mit dem  Investor auf einem guten Weg sei, ein tragfähiges Konzept zu entwickeln. Bewusst seien die zeit- und arbeitsintensiven Vorbereitungen dafür im Stillen gelaufen, damit viele gute Ansätze „nicht im Vorhinein zerredet wurden“, betonte der Stadtbürgermeister. Bereits in der nächsten Stadtratsitzung werde er voraussichtlich weitere Einzelheiten nennen können.

Text: Angela Baumeier