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Emma Kreckel feierte ihren 100. Geburtstag PDF Drucken E-Mail

thumb_Kreckel_EmmaKleinÜber zahlreiche Glückwünsche, Blumen und Geschenke freute sich dieser Tage Emma Kreckel die ihren 100. Geburtstag feierte. Die Westerburgerin lebt seit einem Jahr im „Gertrud-Bucher-Haus“ in Westerburg. Zu den vielen Gratulanten gehörten Familie, Freunde und Bekannte sowie Mitbewohner und das Pflegepersonal.

In froher Runde feierten sie den besonderen Tag im Festsaal des EVIM-Seniorenzentrums. Mit netten Geschenken im Gepäck kamen auch die Vertreter des öffentlichen Lebens, um der Jubilarin ihre Aufwartung zu machen. „Das allerwichtig-ste ist die Gesundheit“, betonte der Kreisbeigeordnete Kurt Schüler, der auch im Namen von Landrat Achim Schwickert herzlich gratulierte. Auch wenn sie mittlerweile auf den Rollstuhl angewiesen sei, so sei sie doch noch immer geistig fit, stellte das Geburtstagskind dankbar fest.  Stellvertretend für den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Westerburg, Gerhard Loos, überbrachte der Beigeordnete Günther Raspel die besten Glückwünsche und überreichte Urkunde und Präsent. „Während meiner Amtszeit als Stadtbürgermeister ist dies das erste Mal, dass ich einem Mitbürger zum 100. Geburtstag gratulieren kann“, so Stadtbürgermeister Ralf Seekatz, der mit einem Blumenpräsent und einem Stadtbild die Jubilarin erfreute. Neben Pfarrer Eckehard Brandt gratulierte auch der Kreisverbandsvorsitzende des Sozialverbands VdK Rheinland-Pfalz, Walter Frohneberg, sowie die beiden Vertreterinnen des Ortsverbands, Edith Blasczyk und Marlies Schmidt, deren Gründungsmitglied Emma Kreckel ist. Eine besondere Überraschung war der Auftritt der Damen des „Tanzkreises Westerburg“, welche unter der Leitung von Christine Klein reichlich Beifall ernteten. Bis zu ihrem 90. Geburtstag führte Emma Kreckel ihren Haushalt in Westerburg noch allein. Danach lebte sie abwechselnd bei ihren beiden Töchter Erika Schmidt in Winnen und Annemarie Wolf in Gemünden. Schmerzlich sind ihr die Erinnerungen an die Nachkriegsjahre. Emma Kreckel, geboren in Alpenrod, verlor ihnen Ehemann Karl im letzten Kriegsjahr und musste sich als alleinerziehende Mutter um ihre drei Kinder kümmern. „Wir hatten kein Dach über dem Kopf und fast nichts zu essen“, erinnert sie sich an die damaligen Verhältnisse. Mit Näharbeiten konnte sie sich das nötige Geld verdienen. Besonders stolz ist die Seniorin auf ihre vier Enkel und sechs Urenkel.Kreckel_EmmaKlein