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Freilichtbühne in Westerburg eröffnet PDF Drucken E-Mail

thumb_Wbg._Freilichtbhne_klein1Tag der Deutschen Einheit wurde zum Anlass genommen
Am vergangenen Wochenende wurde in der Westerburger Oberstadt die Freilichtbühne eröffnet. In Verbindung mit dem 20. Jahrestages der Deutschen Einheit und dem mittlerweile zur Tradition gewordenen Serenadenabend fanden die Feierlichkeiten einen schönen Rahmen. 

Auch wenn das Wetter nicht so mitspielte, so waren dennoch zahlreiche Besucher der Einladung zur Neueröffnung der Freilichtbühne gefolgt. Sie durften miterleben, wie die beiden ersten Westerburger Gruppen, die Stadtkapelle Westerburg und die Sängervereinigung 1852, im Rampenlicht der neuen Freilichtbühne Kostproben ihres umfangreichen Repertoires zum Besten gaben. Wie Stadtbürgermeister Ralf Seekatz in seiner Begrüßungsrede erläuterte, findet auf Beschluss des Verbandsgemeinderat alle fünf Jahre am Abend vor dem Tag der Deutschen Einheit ein Serenadenabend statt. „Wir waren und sind meines Wissens nach die einzigen, die in unserer Region der Wiedervereinigung in einem solchen Rahmen gedenken“, so Seekatz. Dass diesem historischen  Ereignis an einem historischen Ort gedacht werde, ließe sich gut miteinander verbinden. Bereits im Mittelalter hätte der Platz rund um die neue Freilichtbühne eine besondere Bedeutung gehabt. An der Hanglage könne man noch heute erkennen, dass dort der alte Burggraben rund um die Oberstadt herum verlief. Vorne an der Öffnung des Platzes befand sich eines der vier Westerburger Stadttore. Seekatz erinnerte an den ehemaligen Schandfleck mit dem abbruchreifen Gebäude an dieser Stelle und bedankte sich beim Architekt Thomas Schäfer und den bauausführenden Firmen. Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Westerburg, Gerhard Loos gratulierte - insbesondere den Oberstädtern - zur Eröffnung und riet, den Veranstaltungsort anzunehmen und mitzufeiern. In seiner Ansprache erinnerte MdB Joachim Hörster an die zahlreichen Begebenheiten, die vor zwei Jahrzehnten zur Wiedervereinigung geführt hätten und die für viele noch heute unvergesslich seien. Von der Großdemo in Leipzig, der ersten freien Volkskammerwahl, der Einführung der Deutschen Mark in der DDR über den Einigungsvertrag am 31. August 1990 bis hin zum 3. Oktober 1990 sei seinerzeit weniger als ein Jahr vergangen. Heute sei Deutschland in den Augen der Nachbarn und Partner die erfolgreichste Demokratie in Europa. „Frieden und Freiheit sind ein kostbares Geschenk“, machte Hörster abschließend deutlich. Mit der Nationalhymne endete der offizielle Teil der Feierstunde.

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In seiner Ansprache erinnerte MdB Joachim Hörster an die zahlreichen Begebenheiten, die vor zwei Jahrzehnten zur Wiedervereinigung geführt hatten und die für viele noch heute unvergesslich sind.

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Für einen schönen musikalischen Rahmen sorgte die Stadtkapelle Westerburg und die Sängervereineinigung 1852 Westerburg.