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Kulturring sammelte Ideen und Vorschläge PDF Drucken E-Mail

thumb_Wbg.KulturringKleinOrtsvereine wünschen Vernetzung und gegenseitige Unterstützung
Kürzlich wurde auf Initiative von Stadtbürgermeister Ralf Seekatz in Westerburg ein Kulturring ins Leben gerufen. Um über ihr Vorhaben zu berichten sowie neue Ideen und Vorschläge zu sammeln, hatten die Gründungsmitglieder zu einer Gesprächsrunde ins Burgmannenhaus eingeladen. „Ich freue mich, dass so viele Mitbürger unserer Einladung gefolgt sind“, äußerte sich Dirk Weimer, Vorsitzender des Kulturrings Westerburg. Neben Vertretern der Ortsvereine waren auch einige interessierte Bürger gekommen, die das Vorhaben unterstützen möchten.

Weimer klärte die Anwesenden auf, dass es sich beim Kulturring Westerburg, um eine neue Institution handle, die nicht nur neue, eigene Veranstaltungen ins Leben rufen möchte, sondern auch als Organisator und Ansprechpartner für Vereine, Künstler und kulturell interessierte Bürger da sei. Gewünscht werde ausdrücklich, dass sich auch junge Menschen einbringen, die in Westerburg etwas bewegen möchten.
                                                              Neue Veranstaltungen für alle Generationen
Bestehende und bereits zur Tradition gewordene Ausstellungen, Feste, Konzerte, Märkte, Messen und ähnliches gelte es zu würdigen und zu unterstützen. Es sei angedacht, das Jahr über fünf bis sieben zusätzliche Veranstaltungen ins Leben zu rufen, in denen alle Generationen angesprochen und die zur Verfügung stehenden Lokalitäten sinnvoll genutzt würden. „Wir wissen einfach zu wenig voneinander“, bedauerte Helmut Bäumer, Mitglied des Petermännchen-Theaters. Immer wieder kam auch durch andere Sitzungsteilnehmer zur Sprache, dass gegenseitige Besuche und Unterstützung wünschenswert seien. „Es handelt sich hierbei um eine Sache, die uns allen am Herzen liegt“, formulierte es Carsten Fuckert. Wie Dieter Bauer erinnerte, hätten sich bereits vor zehn Jahren sieben Westerburger Vereine zusammengeschlossen und die Karnevalistische Kooperation Westerburger Vereine (KKWV) gegründet, die seitdem gut zusammenarbeite. Eine Vernetzung aller Vereine und somit eine gemeinsame Plattform sowie die Koordination von Veranstaltungen und der damit verbundenen Arbeit und Kosten müssten angestrebt und umgesetzt werden.
                                                                                     Vereinsregister und Helfer
Zustimmung fanden Vorschläge wie Open-Air-Gottesdienste verbunden mit musikalischen Frühschoppen auf der Freilichtbühne und ein Seniorentag im Ratssaal. Wie die Vertreter der Vereine deutlich machten, gebe es in Westerburg noch andere Austragungsorte für öffentliche Feierlichkeiten. So zum Beispiel das Schwimmbad und den Ski-Lift, die es zu beleben gelte. Gute Kontakte und Kommunikation sowie gegenseitige Motivation müssten nun im Mittelpunkt der Bestrebungen  stehen. Dazu gehöre zunächst ein Vereinsregister mit Wegweiser und Präsentation des jeweiligen Vereins und ein Netzwerk, welches ausbaufähig sei. „Da haben wir nun einiges an Material, was aufgearbeitet werden muss“, schloss Dirk Weimer und bedankte sich für die rege Diskussionsrunde. Das nächste Treffen des Westerburger Kulturrings findet am 17. November, um 19 Uhr im Burgmannenhaus statt. Auch hierzu sind Vertreter der Vereine und interessierte Bürger recht herzlich eingeladen. Über jegliche Unterstützung, insbesondere helfende Hände bei den Veranstaltungen würde sich der Verein sehr freuen.

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