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Bauarbeiten für Krippe gehen planmäßig voran PDF Drucken E-Mail

thumb_Wbg._Kita_komm.1.02.11Neue Gruppe soll im Sommer eröffnet werden – Westerburg investiert in die Zukunft

Westerburg. Planmäßig – trotz des zeitigen und heftigen Wintereinbruchs – verlaufen die Bauarbeiten an der kommunalen Kindertagesstätte Zaubergarten in Westerburg. Vor Ort informierten sich Stadtbürgermeister Ralf Seekatz, Vorsitzender des Kindergartenzweckverbandes, gemeinsam mit dem Ortsbürgermeister von Stahlhofen am Wiesensee, Günther Raspel (zugleich Stellvertreter des Kindergartenzweckverbandes), über den Baufortschritt, den Architekt Thomas Schäfer und Kitaleiterin Eva Maria Gerlach erläuterten. Derzeit besuchen 75 Kinder in drei Gruppen die Einrichtung, darunter zehn Kinder unter drei Jahren. Wenn das neue Kindergartenjahr im Sommer beginnt, werden zum ersten Mal auch zehn Krippenkinder und vier weitere Mädchen und Jungen unter drei Jahren aufgenommen. Dafür rüstet sich jetzt der Zaubergarten gleich in zweifacher Hinsicht: Es wird an- und umgebaut. „Wir haben die Gunst der Stunde genutzt“, sagte Seekatz mit Blick auf die Fassadensanierung (mit neuen Fenstern und Sonnenschutz) im bestehenden Gebäude. Die mit 110 000 Euro veranschlagte Maßnahme wird mit 95 000 Euro aus dem Konjunkturpaket des Bundes unterstützt.
Der im Mai 2010 begonnene Anbau für die Krippenkinder geht planmäßig voran, konnte Schäfer mitteilen. Der zweistöckige Neubau soll zum neuen Kindergartenjahr fertig sein. Investiert werden rund 435 000 Euro. Hinzu kommen noch einmal rund 52 000 Euro für den Umbau bestehender Räume im Altbau. Auf den rund 180 Quadratmetern entstehen neben Gruppen- und Schlafraum auch Speiseflur (auch als Fördergruppe), Mini-Küche und Atelier sowie ein Waschraum mit Toiletten, Sitzbecken und Wickeltischen.
Das Obergeschoss wird nur teilweise ausgebaut. „Wir haben langfristig gedacht. Die Einrichtung platzt aus allen Nähten, und es ist davon auszugehen, dass die Kleinkinderbetreuung noch zunehmen wird“, berichtete Seekatz. So soll der Personalraum (wenn die Krippe eröffnet wird, dann kommen zwei weitere Mitarbeiter hinzu) in das Obergeschoss verlegt werden. Zudem ist dort Platz, um künftig bei Bedarf noch eine weitere Gruppe unterbringen zu können. Beim Rundgang betonte Gerlach, dass alle Kinder von den umfangreichen Baumaßnahmen profitieren werden. Besonders freut sie sich schon jetzt auf die neue Cafeteria (Speiseraum), in der die Mädchen und Jungen dann frühstücken können.
„Wir sind froh, dass wir gleich zwei Krippen nach Westerburg bekommen“, unterstrich Seekatz. Denn neben dem Zaubergarten soll auch an der evangelischen Kindertagesstätte eine Krippe eingerichtet werden. Sie sind als zentrale Einrichtung für die Verbandsgemeinde konzipiert. Die neuen Einrichtungen werden von der Verbandsgemeinde mit je 108 000 Euro unterstützt.
Westerwälder Zeitung, 12. Februar 2011, Text: Angela Baumeier
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Im Sommer soll die Krippe an der kommunalen Kindertagesstätte Zaubergarten in Westerburg eröffnet werden. Über den Stand der Bauarbeiten sprachen Architekt Thomas Schäfer (von links), Kitaleiterin Eva Maria Gerlach, Stadtbürgermeister Ralf Seekatz und Ortsbürgermeister Günther Raspel (Stahlhofen am Wiesensee).