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Neue Skater-Bahn in Westerburg PDF Drucken E-Mail

thumb_Wbg._SkaterBürgermeister traf sich mit Kids am Kinderspielplatz an der Hofwiese
Skateboard und Inlinerfahren ist bei den Kindern und Jugendlichen eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Um ihnen in zentraler Lage einen geeigneten Platz für die Ausübung ihres Hobbys bieten zu können, plant die Stadt Westerburg eine Skater-Anlage auf dem Kinderspielplatz an der Hofwiese. „Vor etwa einen Jahr wurde ich von einigen Jugendlichen aus Westerburg auf eine Skater-Bahn angesprochen“, hält Stadtbürgermeister Ralf Seekatz Rückblick. Jetzt traf er sich gemeinsam mit seinen Beigeordneten Angelika Fischer-Munsch und Dieter Dünnes sowie Jugendreferent Joachim Wirth am Kinderspielplatz an der Hofwiese, um gemeinsam mit interessierten Kindern und Jugendlichen über die Planungen und Hintergründe rund um dieses Projekt zu sprechen.

„Ich habe einen Sponsor gefunden, der uns die Anlage herrichten würde“, konnte Seekatz dem Nachwuchs die gute Nachricht überbringen. Doch zuvor müssten noch einige bürokratische Hürden genommen werden und auch der Stadtrat müsse sein Einverständnis geben. Nach ersten Schätzungen würde der Bau der Skateranlage rund 30.000 Euro kosten. „Ein ortsansässiger Spender hat diesbezüglich bereits grünes Licht hinsichtlich Ausbau und Finanzierung gegeben“, freut sich der Bürgermeister.

„Immer wieder sorgte das Skaten in der Westerburger Tiefgarage und auf den Parkplätzen der Supermärkte für Unmut bei den Mitbürgern“, so Seekatz. Es sei zwar vor einiger Zeit eine kleine Anlage in der Stadionstraße hergerichtet worden, „doch das war nichts Vernünftiges“, weiß der Stadtchef.
Gemeinsam mit seinen Beigeordneten habe er nach einem geeigneten Standort gesucht. Nach langen intensiven Gesprächen sei man auf die Lösung gekommen, die Skater-Anlage bei dem Kinderspielplatz am Wörth (Hofwiese) errichten zu lassen. „Ausschlaggebend für diese Entscheidung war die zentrale Lage des Grundstücks “, sagten die beiden Beigeordneten. Zudem sei darauf geachtet worden, dass die Anlage – aufgrund der Geräuschemission - weit genug von etwaigen Wohnhäusern entfernt ist. „An diesem Platz habt Ihr sicherlich genügend Zuschauer, denen ihr Eure Kunststücke und Fähigkeiten präsentieren könnt“, äußert sich Jugendpfleger Joachim Wirth gegenüber den rund 20 jungen Sportlern, die zum Besprechungstermin gekommen waren. Das Interesse der Anwesenden mache deutlich, dass Bedarf bestehe und somit die Anlage auch gut genutzt werde, so die Vertreter der Stadt. Den Planungen zufolge, soll der Untergrund aus einer sehr feinen Teerdecke sein. Da verschiedene Ramps and Pipes für Skater, Inlinefahrer und BMX-Radfahrer zur Auswahl stehen, sprach Seekatz mit den Jugendlichen, für welche Ausführung sie tendieren. Insgesamt soll die Anlage eine Größe von 32 auf 14 Meter haben. „Ich hoffe, dass wir in Kürze mit den Bau der Anlage beginnen können“, so der Stadtbürgermeister abschließend.

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