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Zeuge fühlt sich missbraucht PDF Drucken E-Mail

Zur weiteren Information ein Bericht zum Rechtsstreit der Stadt Westerburg gegen Günter Preußer:
Der von der Presse im Bericht über den Rechtsstreit der Stadt Westerburg gegen Preußer zitierte Zeuge hat sich über die Presse an die Öffentlichkeit gewandt und mitgeteilt, er fühle sich von dem Kläger Preußer missbraucht, Veröffentlichungen über seine Aussagen seien von Preußer und seinem Rechtsanwalt absichtlich falsch wiedergegeben und ohne Abstimmung mit ihm veröffentlicht worden. Mittlerweile hat der Zeuge eine weitere eidesstattliche Versicherung errichten lassen, in dem er Richtigstellungen vorgenommen hat. Außerdem wirft er Preußer Veruntreuung von Vereinsvermögen vor. Gegenüber der Presse erklärte der Zeuge weiter, dass Günter Preußer in bedrängt habe, von der Gerichtsverhandlung, zu der er als Zeuge geladen war, fern zu bleiben. Preußer bedrängte ihn nach dessen Aussage, er könne sich doch ein Attest schreiben lassen und bräuchte dann nicht zur Verhandlung zu kommen, so der Zeuge. Preußer habe offensichtlich Angst vor seiner Aussage gehabt, nachdem er diesem mitgeteilt habe, dass er dort wahrheitsgemäß über den Geheimnisverrat aussagen würde.

Die Eidesstattliche Versicherung sei ihm dann von Günter Preußer und dessen Anwalt vorformuliert vorgelegt worden: „ Dass diese Beiden mich „missbrauchten“, indem Sie mir das Wort im Munde herumgedreht haben, um dem Bürgermeister Seekatz zu schaden, habe ich erst nach der Pressemeldung nach der Verhandlung verstanden. Preußer ist nicht unschuldig, da er mir und einer weiteren Person aus der öffentlichen Sitzung berichtet hat“ , so der Zeuge. Das eigene Vergehen zu leugnen und dann noch zu versuchen, dem Bürgermeister den „schwarzen Peter“ zuzuschieben, haben mich veranlasst, dass Gespräch mit der Presse zu suchen, so der Zeuge. Es stimme einfach nicht, dass der Bürgermeister ihm aus der nicht öffentlichen Sitzung Geheimes verraten habe, dies sei allein Preußer gewesen und das nicht nur ihm gegenüber, auch weitere Personen könnten dafür benannt werden.

Zwischen dem Zeugen und Preußer sei außerdem vereinbart worden, dass Preußer die Kosten der Urkunde übernehmen wird. Nun sei aber herausgekommen, dass Preußer als Kassierer des Kulturvereins  Sainscheid die Eidesstattliche Versicherung aus der Vereinskasse bezahlt habe. Dies sei bei der Kassenprüfung, die kürzlich durchgeführt wurde, aufgefallen. Der Zeuge, der auch im Vorstand des Vereinsrings tätig ist, berichtet, dass der Kassierer Preußer eigenmächtig, ohne Rücksprache mit ihm als Vorsitzenden, die Rechnung mit Vereinsgeldern beglichen habe. „Das schlägt dem Fass den Boden aus, jetzt hat Preußer den Bogen endgültig überspannt“ so der Zeuge, der auch berichtet, dass die Bevölkerung von Sainscheid über diesen Vorgang sehr aufgebracht sei.

Der Zeuge ist selbst in verschiedenen Vorständen in Sainscheid Tätig und überlegt nun seine Ämter niederzulegen, da er nicht weiter mit Preußer zusammenarbeiten will und kann.

Preußer sei  zwar sehr engagiert in Sainscheid, könne aber nicht für alle Sainscheider sprechen, so der Zeuge, der berichtet, dass viele Sainscheider ein schönes Kaffee der Ruine des alten Bahnhofes vorgezogen hätten. Dies sei aufgrund der Intervention von Preußer gescheitert, dieser Schaden sei für Sainscheid sicher nicht mehr gutzumachen.