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Konzeption für Vermarktung des Schwinn-Geländes und der Wäller-Kaserne vorgestellt PDF Drucken E-Mail

thumb_Wbg._Schwinn_KleinBei der jüngsten öffentlichen Sitzung des Haupt-, Bau- und Finanzausschusses von Westerburg informierte Stadtbürgermeister Ralf Seekatz  über die Konzeption zur Vermarktung des ehemaligen Kaufhauses Schwinn, wozu er Diplom-Ingenieur Stefan Haja (P1 Projektentwicklung GmbH & Co. KG, Heiligenroth) begrüßte, sowie zum Sachstand bei der Vermarktung der Wäller Kaserne. Damit standen zwei Themen auf der Tagesordnung, die von großem öffentlichem Interesse sind, was auch die Vielzahl von Zuhörern bewies. Vermarktung des ehemaligen Kaufhauses

Zunächst gab Ralf Seekatz einen Rückblick auf die bisherigen Versuche, das ehemalige Kaufhaus Schwinn zur vermarkten. Relativ schnell sei klar gewesen, dass dafür eine größere Fläche benötigt wird, was mit dem Abriss nicht nur des Kaufhauses, sondern zugleich auch von drei angrenzenden Wohnhäusern nun gegeben ist. Neben Netto (1200 Quadratmeter) wird auch ein Spielzeugfachmarkt ansiedeln (450 Quadratmeter). Weitere Geschäfte sowie ein Bistro sind im Gespräch.
Ausführlich nahmen sowohl der Stadtbürgermeister als auch Stefan Haja zu der Bauplanung und insbesondere der zu errichtenden Stützmauer Stellung, erläuterten die vorgesehene Begrünung, die Verkehrsplanung sowie den Schallschutz.  Insgesamt zeigte sich Ralf Seekatz zuversichtlich: „Das wird ein Gewinn für Westerburg, dass ein Supermarkt in die Innenstadt kommt. Das bringt Menschen und damit Kaufkraft nach Westerburg.“  Auf Nachfrage betonte auch noch einmal der Diplomingenieur zur Stützmauer: „Sie werden keinen Beton sehen.“ Wenn der Stadtrat bei seiner nächsten Sitzung den Bebauungsplan beschlossen haben wird, folgt eine Beteiligung der Öffentlichkeit.  

2. Vermarktung der Wäller Kaserne

Auf einem guten Weg sei auch die Vermarktung der Wäller Kaserne, und dass vor allem auch dank der Flexibilität des Investors (Triwo AG, Trier), so Ralf Seekatz. Er erläuterte anhand von Luftbildaufnahmen, für welche Gebäude und Areale es bereits Interessenten gibt und in welchem Zustand sich die Objekte sowie die Versorgungsleitungen befinden. Dabei erklärte er auch, dass eine „Zweiteilung“ Sinn mache: Der  „obere“ Teil solle gewerblich genutzt werden, der „untere“ sei für Weiterbildungseinrichtungen oder Wohnobjekte geeignet. Manche Gebäude müssen abgerissen werden, andere hingegen sind so gut in Schuss, dass sie weitergenutzt werden können. So wird beispielsweise der städtische Bauhof in die ehemalige Heizzentrale ziehen. „Ich bin guter Dinge, dass die Sache jetzt zügig vorangeht“, erklärte Ralf Seekatz abschließend
Text: Angela Baumeier

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