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„Teufelsgeiger“ heizte am Rathausplatz kräftig ein PDF Drucken E-Mail

thumb_Wbg._Celtic_Night_07.11Besucher erlebten eine stimmungsvolle keltische Sommernacht

Seit einigen Jahren gehört die „Celtic-Night“ mit „Garden of Delight“ zu den Highlights im Veranstaltungskalender der Stadt Westerburg. Auch diesmal wusste die Celtic-Pop-Band auf dem Westerburger Rathausplatz mit ihrer mitreißenden irisch-keltischen Musik die zahlreichen Besucher zu begeistern.

Wieder einmal zog „G.O.D.“, wie die Band „Garden of Delight“ ihren Namen gerne abkürzt, zahlreiche Liebhaber der typisch irischen Klänge an und fesselte sie in ihren Bann. Dies ist nicht zuletzt auf den „Teufelsgeiger“ Dominik Roesch zurückzuführen, der mit seiner Violine zu begeistern weiß. So freuten sich die Bandmitglieder, dass auch Fans aus Koblenz und Gummersbach den Weg nach Westerburg gefunden hatten. Pünktlich starteten die vier Musiker aus Bensheim den vielversprechenden Musikabend. Schließlich wusste niemand, wie lange sich Petrus der Open-Air-Veranstaltung wohlgesonnen fühlte. Doch auch er schien von den fetzigen Rhythmen ebenfalls begeistert zu sein und so blieb es trotz des recht kühlen Sommerabends zum Glück von oben trocken. Von kleinen Kindern bis Senioren - ob Neugierige oder eingefleischte Keltik-Fans - sie alle ließen sich von der stimmungsvollen Musik mitreißen und genossen die stimmungsvollen Stunden im schönen Ambiente des Rathausplatzes. Wie von Frontmann Michael M. Jung zu erfahren war, besteht die Band aus zwei Formationen. Diesmal traten sie ohne Schlagzeuger auf, so dass Folk-Musik im Mittelpunkt der diesjährigen „Celtic-Night“ stand. Nahezu alle Stücke, die zu hören waren, hat Jung selbst komponiert und getextet. Paul Perlejewski (Bass) und Philipp Zeiss (Gitarre) vervollständigten das Quartett, welches auch in den Pausen für Fans und Autogrammjäger ein offenes Ohr hatte. Publikumsnah und gut gelaunt waren sie auch gerne zu Erinnerungsfotos bereit. Während ihrer mitreißenden Bühnenshow animierten sie bei beschwingt fröhlich bis düsteren Liedern, ob englisch oder deutsch, zum Tanzen, Klatschen und Mitsingen. Zu den Highlights ihres bunten Musik-Mixes gehörte sicher Hells Bell von AC/DC. Nach der Pause wurde das Publikum mit donnerndem Trommelwirbel überrascht. Auf vier Landsknechttrommeln gaben die Musiker die Titelmusik aus dem Film „Fluch der Karibik“ zum Besten. Während des mehr als dreistündigen Programm gab natürlich auch zahlreiche Kostproben aus dem neuen Album „Go sailing with us“. Mit kräftigem Beifall honorierte das Publikum die einzelnen Darbietungen und entließ die Band nicht ohne den lautstark geäußerten Wunsch nach Zugabe. Neben frisch gezapftem Guinness vom Fass und verschiedenen Whisky-Sorten boten Steaks mit Spezial-Dipp und Irish Stew, ein typisch irischer Eintopf, kulinarischen Genuss. Die Mitglieder des Kulturrings, der in diesem Jahr als Veranstalter fungierte, zeigten sich zufrieden mit der Durchführung des Open-Air-Events, obgleich aufgrund der kühlen Witterung deutlich weniger Besucher als in den Vorjahren gekommen waren. Wie Jung berichtete, werden in Kürze zwei weitere neue CDs erscheinen. Die Premiere findet Ende Januar in Hanau statt. Für April sei ein Auftritt in Wirges geplant. Dabei handelt es sich um eine Piratenshow bei der sich alles – wie soll es anderes sein – um Piraten, Trommeln und Kelten dreht. Nähere Infos hierzu gibt es ab September auf der Homepage: www.god-band.de.

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