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Entschlammung des Wiesensees wird 90prozentig unterstützt PDF Drucken E-Mail

 

thumb_WiesenseeEntschlamm102011Die Anfrage des Abgeordneten Ralf Seekatz bei der neuen Umweltministerin Ulrike Höfken hatte Erfolg. Wie der zuständige Staatssekretär Dr. Thomas Griese dem Abgeordneten jetzt mitteilte, wurde im Rahmen des Monitorings zur Wasserrahmenrichtlinie festgestellt, dass der Wiesensee nur einen mäßigen ökologischen Zustand aufweist.

Der Wiesensee ist Schwerpunktgewässer im aktuellen Maßnahmenprogramm nach der Wasserrahmenrichtlinie, das bis 2015 umgesetzt wird. Da die Entschlammung im Rahmen der Umsetzung dieser Wasserrahmenrichtlinie durchgeführt wird, freut sich der Staatssekretär, dem Abgeordneten mitteilen zu können, dass die Entschlammung des Wiesensees mit einer Zuwendung in Höhe von 90 Prozent gefördert werden kann.

Seekatz hatte in Mainz die zuständige Ministerin Höfken mehrmals angesprochen und auf die Probleme vor Ort hingewiesen.

Der damalige Wirtschaftsminister hatte in der Vorwahlkampfzeit verkündet, dass eine 90 %ige Förderung der Entschlammung möglich sei (die WZ berichtetet). Seit dieser Zeit wurde von der neuen Landesregierung keine konkrete Förderzusage getroffen.

Auf Nachhaken des Abgeordneten Seekatz wurde jetzt eine konkrete Aussage getroffen, um auch eine gewisse Planungssicherheit für die Verbandsgemeinde Westerburg zu erhalten, die in den nächsten Jahren enorme Kosten im Planungsbereich für die Entschlammung aufbringen muss.

Seekatz freut sich, dass das hervorragende Konzept der Verbandsgemeinde nun auch die 90 prozentige Unterstützung des Landes erfährt und somit das Naherholungsgebiet Wiesensee für die Bürgerinnen und Bürger gesichert werden kann.

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