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Westerburger Jugendzentrum zieht in der Neustraße 39 um PDF Drucken E-Mail

Das Jugendzentrum Westerburg (JUZ) zieht aus seinem bisherigen Domizil (Neustraße 40) in das ehemalige Rathaus der Verbandsgemeinde Westerburg (Neustraße 39) um. Pünktlich zu Beginn der Osterferien ist dann dort für Kinder und Jugendliche die Tür geöffnet. Nötig wurde der Umzug, weil die Stadt für die bisher vom Jugendzentrum genutzten Räume Eigenbedarf angemeldet hat. Wie Stadtbürgermeister Ralf Seekatz dazu erläutert, wird Platz für den Ersten Stadtbeigeordneten, Wolfgang Thiebaut, geschaffen, der einen eigenen Geschäftsbereich übernimmt. Obwohl alle Möbel neu angeschafft wurden und auch die Küche neu ist, werden sich die Kosten dank großzügiger Sponsoren im Rahmen halten. So wurden beispielsweise vier PCs von der Landtagsverwaltung zur Verfügung gestellt. „Es ist wichtig, dass die Stadt Westerburg dieses Jugendzentrum als zentrale Jugendeinrichtung für die gesamte Verbandsgemeinde unterhält, das auch von vielen Jugendlichen aus den umliegenden Gemeinden genutzt wird“, unterstreicht Ralf Seekatz. Jugendpfleger Joachim Wirth und sein Team freuen sich auf die neuen Möglichkeiten. Bei der Suche nach neuen Räumlichkeiten zeigten sich Stadt und Verbandsgemeinde sehr kooperativ, betont Joachim Wirth. Im ehemaligen VG-Rathaus wird das Erdgeschoss bezogen, das früher vom IB (Anbieter von Jugend- und Bildungsarbeit, Bereich Hauswirtschaft) genutzt wurde. „Die bewährte Konzeption behalten wir bei. Das Jugendzentrum ist eine Einrichtung der offenen außerschulischen Jugendarbeit“, erklärt der Jugendpfleger. Das sei wichtig an dem Schulstandort Westerburg. Immerhin kommen täglich etwa 20 bis 30 Jugendliche ins JUZ. Bei der Umgestaltung der Räume im neuen Haus hat der städtische Bauhof maßgeblich mitgearbeitet. Gemeinsam mit den Kollegen der VG wurde die neue Küche installiert. Für die Jugendarbeit werden folgende Räume zur Verfügung stehen, deren farbliche Gestaltung die Jugendlichen mitbestimmt haben: Ein großer offener Bereich mit dem großen Billardtisch und dem Jugendcafé, eine große Küche, ein PC-Raum sowie ein Raum, der zur kreativen Beschäftigung einlädt. „Wir werden zwei Spielkonsolen haben und wollen weiter das Internetcafé anbieten, moderne Medien und Jugendarbeit gehören einfach zusammen“, erläutert Wirth. Auch für den Jugendpfleger und das Team gibt es einen eigenen Büroraum. Von Vorteil des neuen Gebäudes ist der große geteerte Hof, der mitgenutzt werden kann – ebenso wie der Flur, wo beispielsweise ein neuer, gesponserter Kicker stehen wird. Das Jugendzentrum ist wie folgt geöffnet: Von Oktober bis Ende April: montags von 15 bis 18 Uhr (Kinderprogramm), dienstags von 16 bis 21 Uhr (für Jugendliche), donnerstags von 16 bis 21 Uhr (für alle) und sonntags von 16 bis 18 Uhr (für alle). Von Mai bis Ende September: montags von 15 bis 18 Uhr für Kinder und von 18 bis 20 Uhr für Jugendliche: dienstags und donnerstags jeweils von 16 bis 21 Uhr für Jugendliche. Weitere Informationen zum Programm des Jugendzentrums: Jugendpfleger Joachim Wirth, Verbandsgemeindeverwaltung Westerburg Neumarkt 1, 56457 Westerburg; Telefon: 02663/291-340, Fax 02663/291-444; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ; Internet: www.westerburger-land.de Text: Angela Baumeier Foto: Röder-Moldenhauer