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Westerburger Heinzelmännchen werden aktiv PDF Drucken E-Mail

thumb_Wbg.NachbarschaftshilfeStartschuss2Mitglieder der Nachbarschaftshilfe Westerburg stehen in den Startlöchern
Westerburg. Dieser Tage fand mit dem Einzug ins Bürgerbüro in der Verbandsgemeindeverwaltung der offizielle Startschuss die „Westerburger Heinzelmännchen“ statt.
Ab dem 2. Oktober wird das Kernteam der „Westerburger Heinzelmännchen“ jeden Dienstagnachmittag in der Zeit von 14 bis 16 Uhr im Raum E 18 (Erdgeschoss) anzutreffen sein. Während dieser Sprechstunde werden Katharina Kimpel, Elke Laß, Karl Heinz Reitz und Hans-Joachim Baumgart unter der Telefon-Nummer 02663/291323 bzw. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. dann als Ansprechpartner Hilfesuchenden oder auch interessierten Helfern mit Rat und Tat zur Verfügung zu erreichen.
Unterstützt wird dieses Kernteam nicht nur von der Stadt und Verbandsgemeinde Westerburg, sondern auch von der EVIM-Gertrud Bucher Haus Gemeinnützige Altenhilfe, vertreten durch Heimleiterin Sabine Tögel, sowie vom Pflegestützpunkt Westerburg- Rennerod. Seit dem ersten Treffen steht Sybille Stuart, Mitarbeiterin dieser Beratungsstelle, dem Kernteam beratend zur Seite. Gemeinsam mit ihr wurde ein informativer Flyer erstellt, der Auskunft über die Westerburger Heinzelmännchen gibt, die ehrenamtlich Nachbarschaftshilfe leisten möchten. Dieser Flyer soll dieser Tage in Apotheken, Arztpraxen und Geschäften ausgelegt werden. Um mit der Zeit zu gehen, wurde bereits eine Homepage erstellt, die unter www.westerburgerheinzelmaennchen.de ebenfalls umfassend informiert.
„Ich freue mich, dass sie hier in der Verwaltung eine Heimat gefunden haben, und dass sich so viele ehrenamtliche Helfer diesem Thema annehmen wollen“, hieß VG-Bürgermeister Gerhard Loos das Kernteam herzlich willkommen. „Im Zeitalter des demographischen Wandels und der alternden Gesellschaft werden wir in Zukunft mehr auf solche Angebote angewiesen sein“, so Loos.  Um den Standard in der Pflege aufrecht erhalten zu können, müsse theoretisch jeder vierte Schulabgänger im Pflegebereich tätig werden. Wunsch der älteren Mitbürger sei es, in der angestammten Umgebung so lange wie möglich bleiben zu können. Durch die Nachbarschaftshilfe sei dies ein Stück weit gewährleistet.
Zu den ersten Gratulanten zählte auch Stadtbürgermeister Ralf Seekatz, der das Projekt von Anfang an unterstützte und auch weiterhin seine Hilfe zusicherte. Sein Dank galt den Mitgliedern des Kernteams, welches sich seit nunmehr einem dreiviertel Jahr einmal in der Woche für zwei Stunden trifft und dank dieses ehrgeizigen Engagements gute Vorarbeit geleistet habe. Dies werde in den vorgefertigten Formularen und insbesondere durch den ansprechenden und informativen Flyer deutlich. Dank galt insbesondere Katharina Kimpel, die vor etwa einem Jahr das Gespräch mit ihm suchte und so den Stein ins Rollen brachte. Angedacht sei es, das Angebot der Nachbarschaftshilfe zunächst auf die Stadt Westerburg zu beschränken. Im Laufe der Zeit könne dann jedoch auf Verbandsgemeindeebene ausgeweitet werden.
„Dies heute ist der Anfang von allem“, freute sich auch Katharina Kimpel, dass ihre Idee nun endlich in die Tat umgesetzt werden kann. „Es gibt hier in Westerburg und Umgebung viele rüstige Rentner, die wie wir noch fit sind. Ich würde mir wünschen, dass viele so denken wie wir und ebenfalls ihre Mitmenschen unterstützen möchten“, so Katharina Kimpel.
„Es ist toll, was das Kernteam in dieser kurzen Zeit geleistet hat“, sprach Sybille Stuart im Hinblick auf die recht kurze Vorbereitungszeit lobende Worte aus. Ihr Dank galt auch den Vertretern von Stadt und Verbandsgemeinde, schließlich konnten viele Dinge unbürokratisch abgewickelt und organisiert werden. „Wir vom Pflegestützpunkt sehen tagtäglich die Bedürfnisse und können so entsprechend reagieren“, so Stuart. Zu den ersten Gratulanten zählte neben Torsten Becker, ebenfalls Mitarbeiter des Pflegestützpunktes, auch Norbert Langschied von der Verbandsgemeindeverwaltung Westerburg.

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VG-Bürgermeister Gerhard Loos (von links),  Stadtbürgermeister Ralf Seekatz,  Sybille Stuart,  Norbert Langschied,  Karl Heinz Reitz, Elke Laß, Hans-Joachim Baumgart, Katharina Kimpel und Torsten Becker gaben dieser Tage gemeinsam den offiziellen Startschuss für die Westerburger Nachbarschaftshilfe.