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Rewe:XL soll in die Innenstadt von Westerburg PDF Drucken E-Mail
thumb_schwinn-reweXL1Ein Rewe:XL mit einer Verkaufsfläche von rund 2.200 Quadratmetern soll in der Innenstadt von Westerburg angesiedelt werden. Damit werde der „Schandfleck“ (ehemals Kaufhaus Schwinn) in der Innenstadt endgültig einer positiven Folgenutzung zugeführt, so Stadtbürgermeister Ralf Seekatz. Bei dem angedachten Rewe:XL handelt es sich um einen Rewe, der von der Unternehmerfamilie Sanktjohanser aus Wissen geführt wird. Dieses Unternehmen firmiert unter PETZ REWE GmbH und betreibt bereits 32 große Rewe:XL-Märkte, teils in ihrem Eigentum, informiert Seekatz. Neben den geplanten 40 Arbeitsplätzen stellt so ein großer Vollsortimenter einen Glücksgriff für die Entwicklung der Westerburger Innenstadt dar, betont Seekatz. Für die Belebung der Innenstadt sei dieser Markt das ideale „Zugpferd“, so der Stadtbürgermeister weiter.
Franz-Rudolf Sanktjohanser erläutert, dass der Rewe:XL sich mit einer großen Glasfassade im Eingangsbereich, in dem die Obst- und Gemüseabteilung untergebracht wird, präsentiere. Wir betreiben unsere Märkte, die allesamt Vollsortimenter sind, im erstklassigen Lebensmittelbereich. Geplant sei die Zufahrt über den Kreisel von der Bahnhofstraße aus.
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Auf der Ebene des Marktes sollen 70 Parkplätze entstehen. Unterhalb des Marktes in einer Tiefgarage würden den Kunden weitere 57 Parkplätze zur Verfügung stehen, für die Verbindung zum Markt steht natürlich ein Aufzug zur Verfügung. „Wir erhoffen uns vom Standort Westerburg gute Umsätze und erzielen mit unserer Unternehmensphilosophie, wieder in die Innenstädte zu gehen, bereits gute Erfolge, so Sanktjohanser. Der vorgelegte Plan vom Architektenbüro JKL aus Neuwied wurde dem Haupt-, Bau- und Finanzausschuss vorgestellt und beschlossen. Ebenfalls wurde eine Anliegerversammlung durchgeführt, bei dem auch die Pläne für den Neubau vorgestellt wurden.
Bürgermeister Seekatz ergänzt, dass der vorhandene Bebauungsplan entsprechend angepasst werden müsse und auch noch ein Lärmschutzgutachten erforderlich sei. Nach Vorlage dieser Planunterlagen soll mit dem Abriss begonnen werden. Die Grundfläche beträgt 5.000 qm. Die Stadt Westerburg stellt  135.000 Euro für den Abriss der drei Wohnhäuser und des ehemaligen Kaufhauses zur Verfügung. Dieser Betrag wird mit 66 Prozent aus Städtebaufördermitteln des Landes bezuschusst. Die Gesamtinvestition liege bei ca. 4 Millionen Euro, so Seekatz abschließend.