Weitere Themen

Stadt gibt Ehrenempfang für Rolf Rüppel PDF Drucken E-Mail

RueppelAusz05.2013.01Im Februar hatte Rolf Rüppel bei einer Stadtratsitzung überraschend seinen Rücktritt als Ratsmitglied erklärt. Er trete aus privaten Gründen zurück, wohl wissend, dass es auch „nach der Kommunalpolitik noch ein Leben gebe“, wie er damals erklärte. Vor allem freue er sich auf die Möglichkeit, nach Herzenslust zu reisen, bekannte er.

Überrascht von dieser Nachricht, hatte ihm Stadtbürgermeister Ralf Seekatz schon damals für sein jahrzehntelanges kommunalpolitisches Engagement gedankt und angekündigt, dass die Verabschiedung in würdigem Rahmen folgen werde. Jetzt wurde dieses Versprechen mit einem Ehrenempfang für den ehemaligen Beigeordneten der Stadt und das langjährige Mitglied im Stadtrat  eingelöst.

RueppelAusz05.2013.01
 
Stadtbürgermeister Ralf Seekatz ließ dabei die politischen Stationen des heute 70-Jährigen Revue passieren, der bereits  2008 für sein Engagement mit der großen Ehrenplakette der Stadt Westerburg ausgezeichnet worden war.
 
Mitglied der WuB-Stadtratsfraktion seit 1993 bis 21.02.2013 ;
Mitglied der FDP seit 1977
Gründungsmitglied WuB  1993 sowie Erster Vorsitzender   bis 1997
Mitglied des Stadtrates seit 1989
Mitglied des Kindergartenzweckverbandes von 1989 – 1999
Arbeitskreis Bundeswehr 1989 – 1999 und  2004 bis 2007
 
Erster Beigeordneter der Stadt Westerburg von 1999 – 2004
Verbandsgemeinderat seit 1979.
(Hinzu kommen noch die Tätigkeiten in den verschiedensten Ausschüssen.)
 
Stadtbürgermeister  Ralf Seekatz dankte Rolf Rüppel für sein langjähriges, ehrenamtliches Engagement, das er pflichtbewusst erfüllt und immer sehr genau genommen habe.   „Dein Fachwissen wird uns fehlen!“, bedauerte er. Im Namen der Stadt überreichte er Rolf Rüppel ein Bild von Westerburg und wünschte ihm für die persönliche Zukunft alles Gute.
Diesen Glückwünschen schlossen sich auch  Fraktionsvorsitzende Roswitha Flender sowie Gerd Otto Dietz von der WuB an. Beide berichteten von ihren freundschaftlichen, persönlichen Verhältnis zu dem langjährigen politischen Weggefährten, der zum Freund geworden sei und auf dessen akribische, gründliche Arbeit man sich stets habe verlassen können.
 
Rolf Rüppel erzählte, wie er als junger Soldat 1966 nach Westerburg gekommen sei, er selbst zu seiner „Eingliederung“ beigetragen habe und wie es dazu kam, dass er ins politische Geschäft einstieg. Nach einem Rückblick auf die verschiedenen Ämter und Aufgaben erklärte er abschließend: „Ich danke allen, die mich in meiner Amtszeit begleitet haben. Besonders gilt mein Dank den Kritikern, die eine eigene Meinung hatten und diese auch vertreten haben. Dies hat das Geschäft belebt. Wer nur Gleichklang will, der sollte sein Heil im Musikverein suchen.“  
 
Text: Angela Baumeier