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Helfertreffen der Westerburger Heinzelmännchen PDF Drucken E-Mail

thumb NachbarschaftshilfeHelfertreffen 2013.1Die Nachbarschaftshilfe wird von den Bürgern gut angenommen

Auf Einladung des Kernteams der Westerburger Heinzelmännchen trafen sich kürzlich die Helfer zu einem gemütlichen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen in den Räumlichkeiten des Heimat- und Trachtenmuseums Westerburg. Zunächst hieß Katharina Kimpel, Sprecherin des Kernteams die Anwesenden herzlich willkommen. Ihr besonderer Gruß galt den Ehrengästen.

Dazu gehörten Stadtbürgermeister Ralf Seekatz, der auch als Schirmherr der Nachbarschaftshilfe fungiert, und der Bürgermeister der  Verbandsgemeinde Westerburg, Gerhard Loos.

Beide hätten die Arbeit der Heinzelmännchen von Anfang an unterstützt.  Eine große Hilfe und Ratgeber in vielen Situationen sei nach wie vor Sybille Stuart vom Pflegestützpunkt Westerburg-Rennerod. Durch sie sei auch der Kontakt zu EVIM (Evangelischer Verein der Inneren Mission – an diesem Tag vertreten durch die Leitern des Gertrud-Bucher-Hauses Westerburg, Sabine Tögel) entstanden, der die Nachbarschaftshilfe - nicht nur in Sachen Versicherungsschutz - ebenfalls unterstütze.

In ihrem Rückblick erinnerte Kimpel an die ersten Gespräche, die im Frühjahr 2011 stattfanden, an die offizielle Gründung im Oktober 2012 und an die ersten Sitzungen des Kernteams, welches allein in diesem Jahr rund 500 Stunden investiert habe. Mittlerweile bestehen die Westerburger Heinzelmännchen aus 12 ehrenamtlichen Helfern. Derzeit würden  33 Personen aus Westerburg und Umgebung regelmäßig (mal mehr – mal weniger) unterstützt. Ralf Seekatz nutzte die Gelegenheit, den anwesenden Helfern seinen besonderen Dank auszusprechen.

„Jeder von Ihnen ist ein Vorbild für ehrenamtliches Engagement“, lobte er den tatkräftigen Einsatz für die hilfebedürftige Mitmenschen.  Auch VG-Bürgermeister Gerhard Loos dankte den Heinzelmännchen und wie auf das Wallmeroder Projekt „Leben im Dorf – Leben mittendrin“ hin. Mit mobilen Märkten und Mehrgenerationentreffs wolle man wieder Leben in die Dörfer bringen. Beispiele hierfür seien in Elbingen und in Kürze auch in Weltersburg zu finden.

NachbarschaftshilfeHelfertreffen 2013.1

Wie von Katharina Kimpel weiter zu erfahren war, werde das Projekt Nachbarschaftshilfe in Westerburg gut angenommen. „Wir haben immer mehr Anfragen zur Hilfe bei Fahrten und Begleitung zum Arzt, ins Krankenhaus sowie handwerkliche Dinge“, so Kimpel. „Besuche und Unterhaltung mit einsamen Menschen, Vorlesen, Hausaufgabenhilfe - man glaubt gar nicht, wie viel Hilfe gebraucht wird. Ich hatte immer geglaubt, auf den  Dörfern bestehe noch eine gute Nachbarschaft und bin immer erstaunt, wie einsam dort manchmal alte Menschen sind“, so Kimpel.

Dabei gehe es nicht darum, pflegerische und dauernde Hilfe zu leisten, sondern kurzfristige Engpässe zu beheben. Man trete in Aktion wenn Senioren krank sind und nicht selbst einkaufen gehen können oder die sich alleine nicht mehr, trauen einen Spaziergang zu machen. Auch beim Gang zum Arzt und beim Ausfüllen von Formularen stehen die Heinzelmännchen gerne zur Seite.

Hans-Joachim Baumgart, der ebenso wie Karl Heinz Reitz, Elke Lass und Irene Reich zum Kernteam gehört, habe einen Erzählnachmittag gegründet, der sehr gut angenommen werde. Die Palette der Hilfesuchenden sei sehr groß und die Heinzelmännchen würden sich über jeden freuen, der die Arbeit mit seiner Hilfe und seinen Fähigkeiten unterstützt. Das Kernteam sei bestrebt, die Hilfe gezielt von Menschen vor Ort in den jeweiligen Dörfern einzusetzen.  

Kontakt: Das Büro der Westerburger Heinzelmännchen befindet sich im Raum E18 (Erdgeschoss) im Gebäude der Verbandsgemeinde Westerburg, Neumarkt 1, 56457 Westerburg, Telefon: 02663 / 291323. Die Sprechzeit ist an jedem Dienstag von 14 bis 16 Uhr. Außerhalb dieser Sprechzeit kann auf den Anrufbeantworter besprochen werden) Weitere Infos: www.westerburgerheinzelmaennchen.de