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Kastanienbäume von Fäulnis befallen PDF Drucken E-Mail

Rosskastanie Faeulnis 2014.1Gefahr in Verzug - Kranke Bäume sollen neuen weichen

Seit vielen Jahren säumen Rosskastanien den Weg von der TÜV-Station bis hinauf zu Stadtfriedhof und Liebfrauenkirche. Da diese von einer Fäulnis befallen sind, stehen jetzt Baumfällarbeiten an. Dieser Tage traf sich der Erste Stadtbeigeordnete Wolfgang Thiebaut mit Revierförster Thomas Schwerhoff vor Ort. Gemeinsam nahmen sie noch einmal das Ausmaß der Faulstellen in Augenschein. 

„Wir bedauern, dass wir diesen Schritt einleiten müssen, aber hier ist Gefahr in Verzug“, bekräftigt Thiebaut. Es seien bereits einige große Äste runter gefallen. In diesem Zusammenhang erinnerte Thiebaut an das „tödliche Baum-Drama von Trier“. 

Im November 2012  war in der Innenstadt von Trier eine rund 18 Meter hohe Kastanie umgestürzt. Eine 70-jährige Frau wurde erschlagen, ein 59-jähriger Fußgänger schwer verletzt. Ein Mitarbeiter des städtischen Grünflächenamtes, der für Zweitkontrollen von beschädigten Bäumen zuständig war, wurde daraufhin vom Gericht zu einer Geldstrafe verurteilt.

Rosskastanie Faeulnis 2014.1

„Gerade die Rosskastanie ist als wenig schnittverträglich und auf lange Sicht als instabil zu beurteilen“, erklärte Schwerhoff.
„Wir sind uns durchaus bewusst, dass die Kastanienallee eine lange Tradition hat. Deshalb ist es auch selbstverständlich, dass neue Bäume gepflanzt werden“, so Stadtbürgermeister Ralf Seekatz. Der Erste Beigeordnete habe bereits einen Spender gefunden, der neue Bäume finanziert.