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Konstituierende Sitzung des Stadtrats Westerburg PDF Drucken E-Mail

Ratsmitglieder Urkunde 06.2014.1Ratsmitglieder verpflichtet - Bürgermeister und Beigeordnete ins Amt eingeführt

Im Rahmen der konstituierenden Sitzung des Westerburger Stadtrats wurden am 12. Juni die neu gewählten Ratsmitglieder verpflichtet und der Stadtbürgermeister sowie die Beigeordneten in ihre Ämter eingeführt. Die feierliche Sitzung fand in der Stadthalle Westerburg statt und wurde musikalisch von den Westerburger Turmbläsern festlich und schwungvoll gestaltet.

Zunächst verpflichtete Stadtbürgermeister Ralf Seekatz die Ratsmitglieder per Handschlag. Dann wurde er selbst durch den Ersten Beigeordneten Wolfgang Thiebaut erneut zum Stadtbürgermeister ernannt und hielt eine Antrittsrede unter dem Motto „Wir haben viel getan, es gibt noch viel zu tun für Westerburg.“ Ralf Seekatz dankte den Wählern für ihr Votum. In den vergangenen sieben Jahren habe er erfahren, wie vielschichtig die Aufgaben eines Stadtbürgermeisters sind und auch, mit wie viel Arbeit dieses „wie ich denke, schönste Amt“ verbunden sei.

Ralf Seekatz Stadtbm 06.2014.1Er werde weiter die konstruktive Zusammenarbeit suchen und gemeinsam mit allen Fraktionen zum Wohle der Stadt arbeiten. „Wir alle hier im Rat sind gewählt, um uns gemeinsam für das Wohl der Menschen in Westerburg einzusetzen. Hierbei hat die Parteipolitik zurückzustehen“, appellierte er und benannte  Arbeitsschwerpunkte in den nächsten fünf Jahren. Nun folgte die feierliche Verabschiedung der ausgeschiedenen Ratsmitglieder, denen Bürgermeister Ralf Seekatz für ihr Engagement dankte.   

Verabschiedet wurden: Birgit Seekatz (CDU, Stadtratsmitglied seit 2009), Ulrich Künz (CDU, Stadtratsmitglied seit 2004), Burkhard Wüst (CDU, Stadtratsmitglied seit 2004), Carsten Fuckert (CDU, Stadtratsmitglied seit 1999), Thomas Schäfer (CDU, Stadtratsmitglied seit 1989) und Edmund Theiß (SPD, Stadtratsmitglied seit 1989). Für ihre 25-jährigen Verdienste als Stadtratsmitglieder überreichte Seekatz an Thomas Schäfer und Edmund Theis Ehrenurkunden des Gemeinde- und Städtebundes, mit denen die Verdienste um das Gemeinwesen gewürdigt  wird.

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Zudem zeichnete er sie mit der Goldenen Siegelmünze der Stadt Westerburg aus, der höchsten Auszeichnung, die von der Stadt vergeben werden kann.

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Der frisch konstituierte Stadtrat beschloss nun eine Änderung der Hauptsatzung: Damit wird die Ausschussstärke von elf auf zehn Sitze reduziert. Abgelehnt wurde der Antrag der WuB, die Zahl der Sitze auf zwölf zu erhöhen. Zudem werden künftig für Fraktionssitzungen keine Sitzungsgelder mehr bezahlt. An deren Stelle wird der Grundbetrag, den jedes Ratsmitglied erhält, entsprechend erhöht. Die Wahl der Ausschussmitglieder wurde von der Tagesordnung abgesetzt, da eine Wahl erst möglich ist, wenn die neue Satzung veröffentlicht wurde. Es folgte die Wahl der Stadtbeigeordneten, ihre Ernennung, Vereidigung und Einführung in das Ehrenamt. Als Ersten Beigeordneten schlug Markus Saberniak (SPD) den bisherigen Amtsinhaber Wolfgang Thiebaut  vor, Thorsten Schmidt (WuB) als Gegenkandidaten Andreas Heinz. Mit 14 Ja- zu 6-Neinstimmen votierte der Rat für Wolfgang Thiebaut. Einstimmig wurde Dieter Dünnes (CDU), der von Herbert Schmitz (CDU) vorgeschlagen wurde, wiedergewählt. Mehrheitlich wurde als neue Beigeordnete Gabriele Frenz-Ferger (FWG) mit 13 Ja-, 6 Gegenstimmen und einer Stimmenthaltung gewählt, die von Otto Ziegler (FWG) vorgeschlagen war. Als Gegenkandidat hatte Schmidt erneut Andreas Heinz benannt. 

Sowohl Ralf Seekatz als auch Wolfgang Thiebaut und Dieter Dünnes verzichteten auf ihr Ratsmandat. Für sie rückten nach: Simone Reichelt (CDU), Helmut Kalowsky (SPD) und Udo Ecker (CDU). Mit Blumen wurde die bisherige Stadtbeigeordnete Angelika Fischer-Munsch verabschiedet, die fünf Jahre lang dieses Amt ausübte. Zur Wiederwahl stellte sie sich nicht zur Verfügung, da die Stadtspitze auf eine breitere politische Basis gestellt werden sollte. Künftig wird sie als stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU im Stadtrat mitarbeiten. Seekatz würdigte ihre engagierte Tätigkeit zum Wohle der Stadt, dankte für die konstruktive Mitarbeit und persönliche Unterstützung.

Text: Angela Baumeier, Fotos: Ulrike Preis