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Mühlenbäckerei Jung feierte 125-jähriges Bestehen PDF Drucken E-Mail

Muehlenbaeckerei 125 1125 Meter langer Pflaumenkuchen: Teilerlös geht an die Komm. Kita Westerburg

Die Mühlenbäckerei Jung in Westerburg feierte am vergangenen Sonntag im Rahmen ihres traditionellen Mühlenfestes ihr 125-jähriges Bestehen. Zu den zahlreichen Gratulanten zählte auch Stadtbürgermeister Ralf Seekatz, der Rudolf Jung und seinen beiden Kindern Verena und Martin zu diesem besonderen Jubiläum herzlich gratulierte.

„Ich freue mich mit Euch. Eure Familie hat viel Energie und Tatkraft in dieses Unternehmen investiert. Die Mühlenbäckerei Jung zählt heute zu den größten Arbeitgebern in der Region“, so Seekatz, der im Namen der Stadt der Geschäftsführung und dem gesamten Mitarbeiterteam für die Zukunft alles Gute, viel Glück und Erfolg wünschte.

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Im Jahre 1889 gründete Müllermeister Adolf Jung die erste Filiale in Westerburg und setzte damit den Grundstein für das familiengeführte Traditionsunternehmen. 1935 erweiterte Rudolf Jung Senior das Mühlenbäckernetz, indem er durch Kundentouren in der Westerwälder Region Getreide gegen Brot tauschte und damit schon einen kleinen Kundenstamm aufbaute. 1973 übernahm der heutige Geschäftsführer Rudolf Jung  Junior das Unternehmen. Dieses zählt im Raum Limburg, Montabaur, Lahn-Dill Kreis, Raum Altenkirchen und Taunus mittlerweile 46 Filialen mit rund 450 Mitarbeitern. Zum abwechslungsreichen Rahmenprogramm des Festes für die ganze Familie gehörte neben einem Bauernmarkt auch die Besichtigung von Mühle und Backstube.

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Ein besonderes Highlight war der 125 Meter lange Pflaumenkuchen, den Mühlenbäcker Rudolf Jung anlässlich des 125-jährigen Jubiläums backen ließ. Dieses große Backwerk wurde nicht nur bestaunt sondern auch verzehrt. Ein Teil des Verkaufserlöses möchte das Unternehmen der Kommunalen Kindertagesstätte „Zaubergarten“ Westerburg spenden.