Weitere Themen

Drogen im 21. Jahrhundert PDF Drucken E-Mail

Besser- Schneller – Klüger?!  

Drogenkonsum ist  in ländlich geprägten Gegenden längst so selbstverständlich geworden wie auch in Großstädten.  Viele Jahre bestand das Klientel  der Drogenberatungsstelle des Diakonischen Werkes aus  Konsumenten von Cannabis und Heroin. Seit einiger Zeit wird von Fachleuten aber auch anderen Berufsgruppen festgestellt, dass  neue Drogen auf dem Vormarsch sind. Sie stellen die Arbeit der Beratungsstelle vor neue Herausforderungen.  

Längst ist der Konsum aktivierender und angeblich leistungssteigernder Drogen in der Beratungsstelle des Diakonischen Werkes in  den Vordergrund getreten. Vor allem das Amphetamin und die gefährlichere Variante, das Methamphetamin, genannt Crystal, verbreiten sich rasant. Ebenso synthetische Drogen, die legal im Internet bestellt werden können und unter dem Begriff „legal highs“ bekannt sind.  

Um über die verschiedenen Drogen und deren Auswirkungen und Gefahren  aufzuklären und zu informieren, veranstaltet das Diakonische Werk  in diesem Jahr den Westerburger Dialog zu dieser Thematik.  

Als Referentinnen wurden mit der Verkehrsmedizinerin Frau Dr. Christiane Weimann- Schmitz und der Oberärztin Katja Stahlhofen des St. Antonius Krankenhaus Wissen, zwei Expertinnen gewonnen, die sich intensiv mit der Thematik beschäftigt haben. Moderiert wird die Veranstaltung vom Diplom-Psychologen Roland Brenner, Bereichsleiter der Suchtkrankenhilfe des Diakonischen Werkes. Der Westerburger Dialog beginnt am Mittwoch den 1. Oktober um 14 Uhr im Ratssaal der Stadt Westerburg. Der Eintritt ist frei. Interessierte sind herzlich willkommen.