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Kein Kreisel in der Hofwiesenstraße PDF Drucken E-Mail

Haupt-, Bau- und Finanzausschuss tagte

Wie Stadtbürgermeister Ralf Seekatz mitteilte, hat sich der zuständige Haupt-, Bau- und Finanzausschuss in seiner jüngsten Sitzung mit dem WuB-Antrag „Bau eines Kreisels Hofwiesenstraße/Willmenroder Straße (L 300)“ befasst. Laut Ingenieurbüro Dr. Siekmann & Partner wäre eine vernünftige Umsetzung nur mit umfangreichen Umbaumaßnahmen möglich und selbst dann käme auch nur ein Minikreisel in Betracht.

Wie die Planer weiter ausführten, müssten neben zusätzlichem Grunderwerb auch Anpassungen am Rampenbereich der Unterführung vorgenommen werden. Weiterhin müsse die komplette Hofwiesenstraße im oberen Bereich angehoben werden, was zu Problemen an der Abbiegung zur Straße "An der Hofwiese" in dem ohnehin schon steilen Teilbereich führen würde.

Die geschätzten Mehrkosten liegen nach einer groben Schätzung bei ca. 80.000 Euro. Diese Kosten müsste die Stadt Westerburg aus eigener Tasche aufbringen, zudem ist es fraglich, ob der Landesbetrieb (LBM) als Eigentümer der L 300 einer solchen Umbaumaßnahme im Ortseingangsbereich zustimmen wird.

Vor diesem Hintergrund hat der Haupt-, Bau- und Finanzausschuss die Empfehlung ausgesprochen, diesen Vorschlag nicht weiter zu verfolgen. Neben den Mehrkosten würden auch mit einem Minikreisel keine Verkehrsverbesserungen erzielt, so der Bürgermeister abschließend.