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Burgmannenhaus wurde fröhlich wieder eingeweiht PDF Drucken E-Mail

burgmannenhaus einw 201505 7Westerburg hat seine gute alte Stube wieder:

Nachdem das 1607 errichtete Gebäude in der Oberstadt grundlegend saniert wurde, fand jetzt die Wiedereröffnung statt. Nach dem offiziellen Teil hatten alle Interessierten die Möglichkeit, sich bei einem Tag der offenen Tür vom Gelingen der Baumaßnahmen zu überzeugen. Dazu gab es musikalische Unterhaltung von der Stadtkapelle Westerburg und der Sambagruppe Samba-pa-ti, dazu Speis und Trank.

Die Kleinsten konnten sich derweil auf dem Spielplatz am Burgmannenhaus vergnügen. Bevor Pfarrer Eckehard Brandt und Pfarrer Ralf Husky gemeinsam die schmucken Räume einsegneten, begrüßte Stadtbürgermeister Ralf Seekatz mit einem kräftigen „Hui Wäller“ alle Gäste beim offiziellen Auftakt, darunter auch Altbürgermeister Helmut Schönberger, VG-Bürgermeister Gerhard Loos, Stadtbeigeordnete und Mitglieder des Stadtrates. Ein besonderer Willkommensgruß galt den eigentlichen Bewohnern des frisch renovierten Hauses, das nun in neuem Glanz erstrahlt.

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In den Räumen des Burgmannenhauses probt die  Sängervereinigung 1852 Westerburg, die mit frohen Liedern unter der Leitung von Helge Staller der Eröffnung einen schwungvollen, musikalischen Rahmen gab. Ebenso sind hier die Samba-Gruppe Samba-pa-ti sowie der Westerwaldverein und die Geschichtswerkstatt zuhause. Ein weiteres herzliches Willkommen galt dem Standesbeamten sowie dem ehemaligen Hausmeisterehepaar Erika und Gerhard Richter und deren Nachfolger Petra und Frank Schäfer.

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Ralf Seekatz dankte  allen an den Bauarbeiten Beteiligten sowie insbesondere den Architekten Thomas Schäfer und Wolfgang Kraus vom Architekturbüro Schäfer (Westerburg), unter deren Leitung das Burgmannenhaus zu einem Schmuckkästchen wurde.  

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von links: Pfarrer Eckehard Brandt, Pfarrer Ralf Hufsky, Stadtbürgermeister Ralf Seekatz und die Architekten Thomas Schäfer und Wolfgang Kraus vom Architekturbüro Schäfer

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Wie Ralf Seekatz weiter informierte, war es die Idee von Architekt Thomas Schäfer, eine Baukommission zu gründen, die viele gute Anregungen besteuerte. Darin waren alle Fraktionen des Stadtrates vertreten: Herbert Schmitz (CDU), Norbert Theis (WuB), Jürgen Schütz (FWG) und Markus Saberniak (SPD).  

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Mit einem herzlichen Dank an die Handwerker und dem Lob für das gelungene Werk übergab Ralf Seekatz das Wort an Thomas Schäfer, der hervorhob, dass die technische Sanierung sehr aufwendig war. Er dankte für die gute Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Bauausschuss. Mit der Sanierung, die mehr als eine Million Euro kostete, war vor gut zwei Jahren begonnen worden. Sie wurde nötig, weil Feuchtigkeit den Balken zugesetzt hatte. Die Stadt, so ergänzte der Stadtbürgermeister, wird nun einen Wartungsvertrag abschließen, sodass alle zwei Jahre die Holzbalken kontrolliert werden.   Text: Angela Baumeier