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Stadt und Kulturring Westerburg laden zu Veranstaltungen ein PDF Drucken E-Mail

Senioren-Tanzcafé und zwei interessante Lesungen

Nach der erfolgreichen Durchführung der Sommer-Sonntags-Frühschoppen an der Freilichtbühne und dem Konzertabendmit der AC/DC-Coverband möchte der Kulturring Westerburg in Kooperation mit der Stadt Westerburg auch im Herbst zu verschiedenen Veranstaltungen für Jung und Alt einladen.        

                                  Senioren-Tanzcafé
Am Sonntag, den 8. November, findet in der Zeit von 14.30 bis 17 Uhr im Ratssaal Westerburg erneut ein Tanz-Café statt. Die positive Resonanz auf die Veranstaltungen mit Musik, Tanz und Mundartvorträgen ist für die Organisatoren ein guter Grund, die Veranstaltung fortzuführen. Auch diesmal dürfen sich alle „Junggebliebenen“ auf einen gemütlichen Nachmittag bei Kaffee, Kuchen und Live-Musik freuen. Bei freiem Eintritt findet die Veranstaltung mit finanzieller Unterstützung der Kreissparkasse Westerwald und Linden-Immobilen Westerburg, sowie in Zusammenarbeit mit dem DRK-Ortsverein Westerburg statt. Schon jetzt dürfen sich die Gäste auf ein abwechslungsreiches Programm freuen. Im Hinblick auf den 11.11. konnte die Showtanzgruppe der KKWV Westerburg für eine Tanzdarbietung gewonnen werden. Im Anschluss wird Alleinunterhalter Norbert Hering aus Winnen wieder mit bekannten Melodien und flotten Rhythmen in bewährter Art für Stimmung und gute Unterhaltungsmusik sorgen und die Besucher auf die Tanzfläche locken.
                Zwei außergewöhnliche Lesungen
Am Donnerstag, 12. November, 19 Uhr, findet im Sozialraum in der Polizeiinspektion Westerburg eine Buchvorstellung statt. Dabei werden die beiden Autoren Gerhard Starke (Hilgert), pensionierter Kriminalhauptkommissar, und Marie Luise Blanke (Ransbach-Baumbach) Auszüge aus ihrem kürzlich erschienenen Buch "Sie hat einfach nicht aufgehört" lesen. Dabei handelt es sich um authentische Fälle eines Mordermittlers. In Westerburg wird eine hilfsbereite Witwe mit einem Hammer erschlagen, eine junge Frau in Elkenroth regelrecht abgeschlachtet, in Dierdorf steckt eine Grillgabel in der Stirn der Toten ... Diese brutalen Kapitalverbrechen entstammen nicht der Fantasie eines Kriminalschriftstellers, sondern sie basieren auf wahren Begebenheiten, die sich im Westerwald, am Mittelrhein und in der Eifel zugetragen haben. Gesammelt von Kriminalhauptkommissar Gerhard Starke während seiner 33-jährigen Arbeit als Mitglied der Mordkommission Koblenz. Zu spannenden und authentischen Geschichten verarbeitet von Marie Luise Blanke – und immer auch mit dem Blick auf so manches Skurrile an einer Situation, das trotz allen Grauens gelegentlich durchscheint.
Mit „Läusert-Geschichten“ befasst sich am Freitag, 20. November, 19 Uhr, Gregor Immig. Der waschechte Renneroder wird im Keller des Burgmannenhauses Westerburg Kindheits- und Jugenderinnerungen wach werden lassen. Seine humorvollen Erzählungen spiegeln die Alltags- und Sozialgeschichte der 1960er und 1970er Jahre wieder. Gleichzeitig eröffnet der den genauen Blick auf das historische Lokalkolorit, die Menschen und Verhältnisse seiner Heimatstadt. Der Raumausstattermeister, Sohn eines selbständigen Kaufmanns in Rennerod, ist in nach heutiger Wahrnehmung behütet und ungezwungen aufgewachsen. Seine Erinnerungen möchte er der Nachwelt erhalten und schrieb sie für seine Kinder und Enkelkinder als „Läusert-Geschichten“ auf. Darin nennt der heute 65-Jährige Menschen, Dinge und Handlungsorte im wahrsten Sinne des Wortes beim Namen und manche Beschreibung wirkt fast illusionär, wenn man die eine oder andere Begebenheit in der heute gewandelten Zeit in Augenschein nimmt.
Bei beiden Lesungen ist der Eintritt frei. Es wird um eine Spende für die Arbeit des Kulturrings gebeten. Für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt.
Wegen des beschränkten Platzangebotes im Burgmannenkeller wird um Anmeldung für die Lesung mit Gregor Immig gebeten. Diese bitte per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder telefonisch bei Dirk Weimer unter Tel. 02663/4485 oder Ulrike Preis unter Tel. 02663/4004.  (upr.)