Weitere Themen

Handabdrücke für den neuen Petermännchen-Weg PDF Drucken E-Mail

Petermaennchenweg Ank 1aIn der Stadt Westerburg wird eine lange und originelle Tradition fortgesetzt

Mit dem Petermännchenweg möchten die Unternehmer Westerburger-Land eine lange und originelle Tradition fortsetzen. Auf zehn illustrierten Schautafeln wird vom Marktplatz über die Neustraße bis hinauf zum Spielplatz am Burgmannenhaus die Sage des Westerburger Schlossgeistes erzählt. Aufmerksamen Besuchern der Stadt Westerburg ist die ein

oder andere grüne Schautafel des Petermännchenweges sicher schon aufgefallen.

In Kürze soll der Weg mit Handabdrücken markiert werden. Hierfür hat sich der Gewerbeverein etwas Besonderes einfallen lassen. So sollen künftig bunte Handabdrücke den rund einen Kilometer langen Fußweg kennzeichnen.

„Mitmachen kann jeder“, freut sich der Peter Stoth, Vorsitzender des Gewerbevereins Unternehmer Westerburger-Land, auf viele Teilnehmer. Bis zur offiziellen Eröffnung, die am Mittwoch, 25. Mai, ab 10 Uhr auf dem Burgmannenplatz stattfindet, soll der Weg farbenfroh ins Auge fallen.

Petermaennchenweg Ank 1a

Lucia Deiler (von links), Antonia Wüst und  Lu-Shea Mena Drumm zeigen stolz ihre Schablonen. Die Handabdrücke sollen bald den Verlauf des Petermännchenweges markieren.

Jetzt sind die kleinen und großen Bürger aus der Region ausgerufen, hierfür Schablonen anzufertigen. Die Schablone soll aus fester Pappe bestehen. Hierfür muss der Handabdruck aufgezeichnet und ausgeschnitten werden. Ein bisschen Geschick und Geduld fordert das Ausschneiden des Namens, der später im Handabdruck eine schöne Erinnerung für die Teilnehmer sein wird. Wie von Peter Stoth zu erfahren war, soll der Weg mittels Sprühfarbe dann in kurzer Zeit fertiggestellt sein.  

Der Petermännchenweg basiert auf einer Idee einer Westerburger Bürgerin, die vom Gewerbeverein Westerburg in die Tat umgesetzt wurde. Zu den Mitwirkenden zählte auch Comic-Zeichner Mario Geldner aus Kaden, aus dessen Feder die Illustrationen des sagenumwobenen Männleins stammen.
Ziel des Weges ist die Figur des Petermännchens hinter dem Burgmannenhaus, die der Künstler Franz Hötterges geschaffen hat. Wer dort angekommen ist, der hat anhand der Geschichte auf den Schautafeln so einiges über den spukenden Schlossgeist erfahren. Wer weiß, vielleicht zeigt er sich ja dort und gibt den Weg zum Goldschatz unter dem siebten Hund preis.

Lucia Deiler, Lu-Shea Mena Drumm und Antonia Wüst waren die ersten Kinder, die ihre Schablonen anfertigten. „Wir haben die Pappe, die als Zwischenlage bei neuen T-Shirts und der gleichen in der Verpackung ist, genommen“, berichtet Mutter Erika Wüst. Ein weiterer Tipp von ihr: „Mit dem Cuttermesser hat das Ausschneiden prima geklappt“.

Die Schablonen können bis Montag, 23. Mai, bei IBW Immobilienbüro Kessler (Marktplatz 6), bei Optik Gläser (Marktplatz 13) und im Büro der SV Sparkassenversicherung Becker und Teusen (Wörthstraße 1) in Westerburg abgegeben werden.