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120 Arbeitsplätze im Wäller Park PDF Drucken E-Mail

Wbg. Kaserne Bild Eingang kleinEntwicklung der ehemaligen Kaserne in Westerburg ist positiv
 
Im kürzlich erschienen Konversionsbericht der Landesregierung heißt es zu der Nutzung im heutigen Wäller Park, dass lokale und überregionale Unternehmen sich zwischenzeitlich angesiedelt haben. Im wesentlichen sind die Branchen industrielle Fertigung, Handwerk, Dienstleistungen und Logistik sowie der städtische Bauhof vertreten. "Wir freuen uns, dass wir seit 2011 eine sehr positive Entwicklung im Bereich der ehemaligen Kaserne zu verzeichnen haben", so der Westerburger Stadtbürgermeister Ralf Seekatz,

der sich auch in seiner Eigenschaft als Landtagsabgeordneter für die Vermarktung stark gemacht hat.
 
"Mit der TRIWO AG, die uns seinerzeit durch einen Abteilungsleiter des Wirtschaftsministeriums vermittelt wurde, haben wir einen starken Partner gefunden. Ich kann mich noch sehr gut an das erste Gespräch mit dem Vorstand Peter Adrian der TRIWO erinnern", berichtet der Stadtbürgermeister. "Aufgrund unserer guten Vorarbeit konnten wir eine Liste mit Interessenten vorlegen, die sich im Wäller Park niederlassen wollten. Wegen der intensiven kommunalen Vorarbeit, die wir hier geleistet haben, hat die TRIWO AG dann letztendlich eingewilligt, die Vermarktung und Entwicklung zu übernehmen", alle Zusagen seitens der TRIWO wurden eingehalten, so der Stadtbürgermeister.

Wbg. Kaserne Bild Eingang klein
 
"Seinerzeit, kam ich mir vor, wie ein Immobilienmakler", berichtet der Stadtbürgermeister. "Obwohl der Bund noch Eigentümer war und somit die Stadt nicht direkt zuständig war, haben wir eine Vielzahl von Interessierten über das Gelände geführt und so künftige Investoren für Gebäude und Teilflächen gewinnen können.
 
Ich erinnere mich daran, dass es gerade am Anfang schwierig war, Schlüsselgewalt von der Bundeswehr zu erhalten. Damals sind wir sogar mit einem Interessenten einmal durch ein Loch im Zaun geklettert, um den Interessenten die verschiedenen Gebäude zu zeigen.
 
Das Ergebnis kann sich heute sehen lassen. Sämtliche Gebäude, die gewerblich genutzt werden können, sind verkauft oder vermietet", berichtet der Bürgermeister. Bis auf zwei Unterkünfte sind alle Mannschaftsgebäude abgerissen. In den verbleibenden beiden Gebäuden befindet sich die Montessori Schule. Neben einem großen Logistiker haben wir viele kleinere Handwerksbetriebe ansiedeln können, wie z.B. zwei Autoschlosser, einen Treppenbauer, einen Elektriker, eine große Spedition und nicht zuletzt auch ein Bauunternehmen, welches eine größere Fläche in diesem Bereich erworben hat.
 
"Unter anderen sollen die Freiflächen, die durch den Abriss der Mannschaftsgebäude entstanden sind in Wohnflächen umgewandelt werden", so der Bürgermeister. "Derzeit arbeiten wir daran, eine separate Zuwegung zu einem möglichen Wohngebiet, welches direkt an die Steinwiesstraße anschließt, zu ermöglichen. Für ein Baugebiet ist die Abfahrt von der Langenhahner Straße zu weit entfernt", so Seekatz.
 
Besonders der ehemalige Exerzierplatz, der direkt am Hülsbach liegt, würde ein sehr schönes Baugebiet abgeben. Auf der einen Seite befindet sich der Bachlauf, auf der anderen Seite der städtische Wald und durch die Anbindung an die Steinwiesstraße ist man sehr schnell in der Innenstadt. Dies sind ideale Baulandbedingungen.
 
"Mit einer Umsetzung des Baugebietes könnten wir voraussichtlich im nächsten Jahr beginnen. Wir hätten dann einen guten Schlusspunkt zur Vermarktung der 40 Hektar großen Kasernenfläche gesetzt“, so Seekatz abschließend.