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Dr. Diether Reusch erhielt die erste Jubiläumsmedaille der Stadt Westerburg PDF Drucken E-Mail

Wbg. Dr. Reusch Auszeichnung 09 2017.01 v1.jpgZeichen des Dankes und der Anerkennung für die Erhaltung des Schlosses

Das Jubiläumsjahr „725 Jahre Stadt Westerburg“ ist für die Stadt Westerburg ein besonderer Anlass, Menschen zu danken, die sich in besonderer Weise um die Stadt Westerburg verdient gemacht haben. „Dr. Diether Reusch und seine Familie haben mit dem Erwerb und der Unterhaltung des Wahrzeichens der Stadt Westerburg eine Lebensaufgabe angenommen, die bisher noch nie öffentlich gewürdigt wurde“, so Stadtbürgermeister Ralf Seekatz.

Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung für die Erhaltung des Schlosses Westerburg wurde Dr. Diether Reusch jetzt im Rahmen einer kleinen Feierstunde mit der ersten Jubiläumsmedaille der Stadt Westerburg ausgezeichnet.  
„Natürlich kann eine solche Medaille nicht das aufwiegen, was Sie bisher für die Erhaltung des Schlosses geleistet haben. Dennoch ist es sicherlich eine kleine Anerkennung und Würdigung Ihrer Verdienste“, hob der Bürgermeister hervor, der die Auszeichnung gemeinsam mit den beiden Stadtbeigeordneten Gabi Frenz-Ferger und Dieter Dünnes vornahm.

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Im feierlichen Rahmen fand die Übergabe der Jubiläumsmedaille der Stadt Westerburg statt: Philipp Reusch (v.li.), Dr. Diether Reusch, Stadtbürgermeister Ralf Seekatz, die Beigeordnete Gabi Frenz-Ferger, der Beigeordnete Dieter Dünnes und Moritz Lachmann. Für die Ehefrauen Brigitte Reusch und Lilli Reusch, die leider nicht zur Feierstunde kommen konnten, überreichten die Vertreter der Stadt Blumensträuße.


Am 1. Januar 1990 ging das Schloss, das bis dahin der Familie Leiningen-Westerburg gehörte, in den Besitz der Familie Reusch über. Das Schloss befindet sich seitdem in Privatbesitz und beherbergt ein zahnmedizinisches Institut mit Schulungszentrum und Zahnarztpraxis sowie ein Restaurant.
                   Hochzeit und Gastronomie
Das Schloss Westerburg wurde erstmals im Jahr 1192 beurkundet, ist aber wohl schon früher erbaut und basiert auf einer Burganlage aus dem 12. Jahrhundert. Mit der Eröffnung des Weinkellers Semper-Frey entfernten die beiden geschäftsführenden Mitarbeiter Philipp Reusch und Moritz Lachmann im Sommer 2008 gemeinsam mit Stadtbürgermeister Seekatz das alte Schild, das auf den Privat-Besitz hinwies und den Zutritt verbot. „Seitdem ist das Schloss für die Öffentlichkeit zugänglich und sowohl Bevölkerung als auch interessierte Touristen können das tolle Ambiente des Restaurants und den schönen Blick, den man von Bier- und Schlossgarten aus über Stadt und Umgebung hat, genießen“, freute sich Stadtbürgermeister Seekatz.  
Die liebevoll renovierten Säle im Obergeschoss können für familiäre Feste wie Hochzeiten und Geburtstagfeiern sowie gewerblich für Seminare genutzte werden. Seit einigen Jahren sind dort auch standesamtliche Trauungen möglich.
Mittlerweile finden sehr viele Hochzeiten auf Schloss Westerburg statt, was Stadt und Gebäude weit über die Grenzen hinaus bekannt gemacht hat.
Unter dem Motto „Kultur und Kulinarisches“ startete bereits mehrfach von Schloss Westerburg aus eine Oldtimertour durch den Westerwald, ausgerichtet von dem auf Schloss Westerburg beheimateten KVDA – Kraftfahrtverband Deutscher Ärzte.
                     Zahnmedizinisches Institut
„Dr. Diether Reusch ist Gründer, Leiter und Lehrer der Westerburger Kontakte, die ebenfalls im Schloss beheimatet sind“, führte Seekatz weiter aus. Hierbei handelt es sich um eine Akademie für synoptische Zahnheilkunde. Fast jede Woche finden Seminare, Curricula und Masterstudiengänge der Universität Greifswald statt, so dass das Schloss ein beliebter Treffpunkt für Zahnmediziner und -techniker ist. Als privat geführtes zahnmedizinisches Institut gehören die "Westerburger Kontakte", seit 35 Jahren existierend, zu den ältesten in Europa. Wer die Seminare besucht, der weiß das High-Tech-Lehr- und Lernumfeld mit eigenem Phantom- und Operationssaal, in dem Live-Eingriffe mit hohem Lerneffekt ermöglicht werden, zu schätzen.
„Ebenfalls in den Räumen des altehrwürdigen Gebäudes ansässig ist die Geschäftsstelle der DGÄZ“, so Seekatz weiter. Wie Dr. Reusch berichtet, ist die Deutsche Gesellschaft für ästhetische Zahnheilkunde eine wissenschaftliche Fachgesellschaft der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, die auf Schloss Westerburg Curricula und Weiterbildungen durchführt. Als Past- und Ehrenpräsident garantiert Dr. Reusch mit seinem Namen und seiner jahrzehntelangen Erfahrung hohe Ansprüche in der Ästhetik und Funktion der Zahnmedizin. Auch in diesem Jahr fand wie bereits seit Jahren der Jahreskongress der DGÄZ - die Interna - mit Fachvorträgen namhafter Referenten in der Stadthalle Westerburg statt.