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Oberstadt Sanierung

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Sanierungsgebiet Oberstadt festgelegt

Einstimmig hat der Stadtrat die Satzung zur förmlichen Festlegung des Sanierungsgebietes Oberstadt beschlossen. Zuvor stellte Stadtplanerin Nicole Cirsovius (isu Bitburg) den Abschlussbericht zu den vorbereitenden Untersuchungen vor.

Er zeigte, welche Maßnahmen nötig und von breitem öffentlichem Interesse sind und dass bei dem Vorhaben auf breite Zustimmung seitens der Bevölkerung gebaut werden kann. Dies wurde auch durch die  große Anzahl von Zuhörern bei der Ratssitzung unterstrichen. „Ich freue mich, dass es gelungen ist, eine entsprechende Zusage für die Aufnahme in das Förderprogramm ,Historische Stadt’ erhalten zu haben“, erklärte Stadtbürgermeister Ralf Seekatz einleitend. Zudem stellte er klar, dass bei dieser Ratsitzung noch keine Beschlüsse darüber gefasst würden, wie der Ausbau selbst vorzunehmen sein wird.

Der Haupt-, Bau- und Finanzausschuss hat beschlossen, dass zur Gestaltung der Ausbaumaßnahme in der Altstadt ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben werden soll.  Schwerpunkte in der  Planung sind die Verkehrsberuhigung und Verkehrsführung in der Altstadt, ebenso auch die Gestaltung der Wege und Plätze. Mit in das Programm aufgenommen werden weitere Verbindungswege zur Innenstadt, der Burgmannenplatz sowie die große Freifläche mit Wiese (samt  Spielplatz, der neu gestaltet werden soll.) Nach der Besprechung über den Architektenwettbewerb wird eine Satzung zur Förderung von privaten Maßnahmen erlassen. Vorgesehen ist, dass private Maßnahmen  voraussichtlich mit 20 bis 25 Prozent gefördert werden können. Die maximale Höhe einer privaten Förderung wird bis zu 25.000 Euro pro Projekt gehen.

Seitens des Stadtrates wurde hervorgehoben, dass die Maßnahmen dringend nötig sind und die breite Zustimmung aus der Bevölkerung als positives Signal gewertet. Der Bericht des Planungsbüros isu wird auf die Homepage der Stadt Westerburg gestellt.