Die Bundeswehr und Westerburg PDF Drucken E-Mail

Als sich am 31. Dezember 2006 die letzten Soldaten aus Westerburg verabschiedeten, ging eine mehr als 40-jährige Epoche der Bundeswehr in der Stadt Westerburg zu Ende.

Die Wäller-Kaserne an der Langenhahnerstrasse war die Heimat der Bundeswehrsoldatinnen und Soldaten. Panzergrenadiere und Panzermänner,  Pioniere und Panzerjäger, Flugabwehrsoldaten und US-Soldaten, dazu eine hohe Anzahl an zivilen Mitarbeitern gingen dort ein und aus. Sie alle waren fester Bestandteil des Gemeindelebens der Stadt. Tief verwurzelt in der Region, oftmals hier aufgewachsen, nicht Wenige haben hier ihre Heimat  gefunden. Es spricht für die enge Verbindung von Bundeswehr und der Stadt Westerburg, dass die Pflege der Tradition und der gewachsenen Kameradschaft weitergeführt wird.

Jährliches Treffen der Freunde der Wäller-Kaserne

Seit 2006 findet alljährlich, anfangs in Rennerod und seit 2009 in Westerburg ein großes Treffen der Freunde der Wäller-Kaserne statt. Immer am 2. Freitag im September eines Jahres treffen sich die Freunde und Kameraden der Bundeswehr in der Stadthalle in Westerburg. Unter reger Teilnahme von Soldaten und Bürgern der Gemeinde etabliert sich hier ein fester Bestandteil des Gemeindelebens, der Anklang findet und bleiben soll. Alle Freunde der Wäller-Kaserne sind herzlich zu diesem Treffen eingeladen. Ansprechpartner ist Dieter Krüger (Tel. 02661/20087).

Traditionsraum kann besichtigt werden

Darüber hinaus hat das Panzerbataillon 154 in enger Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde  Westerburg zur Erinnerung an die Garnison Westerburg  in der Jahnstrasse 22 (gegenüber der Polizeiinspektion Westerburg) einen Traditionsraum eingerichtet. Der Raum steht allen interessierten Besuchern zur Ansicht und zum Verweilen zur Verfügung. Die Räumlichkeiten sind zwar noch in der Aufbau-Phase, aber doch schon sehenswert. Dargestellt wird die Geschichte der Wäller-Kaserne  (in Dokumenten und Bildern) vom Bezug im Jahr 1966 bis zur Schließung der Kaserne im Jahr 2006. Ansprechpartner sind Erich Kexel (Tel: 02661/8377). Die Besichtigung des Traditionsraumes ist nach telefonischer Absprache  möglich.