„Tag des offenen Denkmals“ in Westerburg

Kostenlose Führungen durch Museum, Kirche und StadtWbg. Tag des Denkmals 09 2019.01 v2
 
Am vergangenen Sonntag fand der „Tag des offenen Denkmals“ statt, der in diesem Jahr unter dem bundesweiten Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“ stand. Hierfür öffneten sowohl die Westerburger Kirchen als auch das Heimat- und Trachtenmuseum in Westerburg ihre Türen.
In der katholischen Christkönig-Kirche und der Liebfrauenkirche (Wallfahrtskirche) fanden Messen statt. Über die Schlosskirche hatten Kirchenführerin Bettina Kaiser aus Kölbingen und Stadtführer Dieter Kaiser aus Westerburg viel zu erzählen. Die Besucher freuten sich über das Angebot von Kaffee und Kuchen, was zum längeren Verweilen in dem wunderschönen evangelischen Gotteshaus einlud.
 
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Auch der Eintritt ins Heimat- und Trachtenmuseum war an diesem Tag frei. Die Vorsitzende des Museumsvereins „anno dazumal“, Christine Klein, führte die Besucher durch die umfangreiche Ausstellung. In der Westerburger Stube und im Raum mit den Europäischen Trachten waren Tische aufgebaut, wo es bei Kaffee und Kuchen zu interessanten Gesprächen kam. Klein nutzte die Gelegenheit, auch auf den Verleih von Westerwälder Trachten hinzuweisen. Geöffnet ist das Museum übrigens jeden Donnerstag und Sonntag in der Zeit von 15 bis 17 Uhr.
                     Rundgang durch die Oberstadt
Am Rathaus fanden sich einige Bürger ein, die mehr über ihre Heimat und die Geschichte der Stadt Westerburg erfahren wollten. Stadtführerin Anke Gläser freute sich über das Interesse und hieß die Gruppe willkommen. Zu den Teilnehmern zählte ein junger Mann, der kürzlich von Herborn nach Westerburg zugezogen war. Doch auch Alteingesessene aus Westerburg und der Region waren gekommen, um an der Stadtführung teilzunehmen. Vom Braunen Haus ging es zur ehemaligen Synagoge.Wbg. Tag des Denkmals 09 2019.01 v2

 Verweilt wurde auch am Aussichtsplatz an der Mittelpforte. Der Platz gewährt einen schönen Blick über die Stadt. Ehemalige Gebäude und Unternehmen sorgten für Gesprächsstoff. Von dort aus ging es zum Gemündener Tor und zum Burgmannenhaus. 

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                               Buchmaterial
Viel Wissenswertes über die Stadt Westerburg liefert die Stadtchronik, die den Titel „Westerburg – Stadt seit 1292“ trägt und 30 Euro kostet. Auch über das Schloss Westerburg ist ein Buch erschienen. Dieses trägt den Titel „Schloss Westerburg – Im Spiegel der Zeiten“ und kostet 9,90 Euro. Die beiden Bücher können im Rathaus der Stadt Westerburg (Neustraße 40) erworben werden. Das Schlossbuch ist auch im örtlichen Buchhandel erhältlich.
Ansprechpartner für Stadtführungen sind Dieter Kaiser (Tel. 02663/1788, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ) und Anke Gläser (Tel. 02663/3419, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) (Text und Foto: Ulrike Preis)

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