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Jugendprinzenpaar von Westerburg eroberte sich den Stadtschlüssel

Die Karnevalistischen Kooperation Westerburger Vereine stürmte das RathausWbg. Rathaussturm 2020.01

Auch in Westerburg ist es Brauch, dass am Schwerdonnerstag die Narren das Rathaus stürmen und sich so die Macht über die Stadt verschaffen. Auf diesen Termin freuten sich die Mitglieder der Karnevalistischen Kooperation Westerburger Vereine (KKWV), die zuvor noch die örtlichen Banken besuchten und auch bei der Verbandsgemeindeverwaltung kurz Station machte.

Stadtbürgermeister Janick Pape sah der Narrenschar mit einem verschmitzten Lächeln entgegen, schließlich feierte er in Sachen Rathaussturm als Hausherr sein Debüt und hatte eine besondere Überraschung parat. Gemeinsam mit seinen Beigeordneten und Mitarbeiterinnen hatte er sich bestens vorbereitet. „Unser Bauhof hat hier gute Arbeit geleistet“, sagte er in Bezug auf die hohe Mauer, mit der er sich dem Angriff der Narrenschar erwehren wollte. Doch diese fuhr mit einer Konfettikanone schweres Geschütz auf und mit einem lautstarken „Helau“ wurde das Hindernis niedergerissen.

Wbg. Rathaussturm 2020.01

Unter lautem Jubel feierten Prinzessin Lotta I. und Prinz Ole I. nun gemeinsam mit ihren Prinzenpaarführern Ute Thoma und Martin Schneider, dem Elferrat, der Tanzgarde und den begleitenden Narren dieses Ereignis mit einem „dreifachen Westerburg Helau“. „Wenn man sich nicht gegen den Gegner wehren kann, dann sollte man sich ihm anschließen“, räumte Pape schließlich kleinlaut ein. Schnell wechselte er seinen Anzug gegen die Elferratskluft und die Altweiberparty konnte beginnen. „Janick, Du machst nen Wahnsinns Job, verwaltest ganz Westerburg wirklich top. Doch nun ist es wirklich an der Zeit, auch wenn Du noch nicht bist soweit, dass Du uns Narren jetzt überlässt, denn ab sofort herrscht unser Gesetz“, hob das Jugendprinzenpaar hervor. Mit Gardetänzen erfreuten nun die jüngsten Tänzerinnen der KKWV, die Sternschnuppen, und später auch die Garde Rot-Weiß. Philipp Ferger nutzte die Gelegenheit, allen Aktiven und auch den Eltern zu danken, die ihre Kinder bei der Ausübung ihres Hobbys tatkräftig unterstützen. Der Verein stecke jedes Jahr viel Herzblut und Engagement in seine Veranstaltungen und habe bis zum Ausklang der fünften Jahreszeit noch einige Termin in der Region. Für die Gäste fiel mit dem Rathaussturm der Startschuss für den Altweiberball, der noch bis in die Nacht hinein kräftig gefeiert wurde.

(Text und Foto: Ulrike Preis)


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