Stadt Westerburg spendete der Feuerwehr 500 Sandsäcke

Hilfe beim Hochwasser: Bürgermeister sprach ehrenamtlichen Helfern Dank ausWbg. Stadt FFW Spende Sandsack 02 2021.1 v1

Das starke Hochwasser, das kürzlich die ehrenamtlichen Helfer der Freiwilligen Feuerwehr aus der Stadt Westerburg und den Stadtteilen über viele Stunden hinweg in Schach hielt, nahm Stadtbürgermeister Janick Pape zum Anlass, 500 Sandsäcke zu spenden. „Als ein Zeichen des Dankes, aber auch im Hinblick auf die nächsten Einsätze“, begründete Pape. „Die nun hoffentlich

lange auf sich warten lassen“, bemerkte Wehrführer Bernd Dillbahner hoffnungsvoll. Dieser nahm gemeinsam mit dem Löschgruppenführer des Stadtteils Wengenroth, Michael Pieschl, dieser Tage die Spende entgegen. Wie Pieschl, der als Leiter des Städtischen Bauhofs fungiert, zu erfahren war, werden die Sandsäcke in der Halle des Bauhofs im Wäller-Park eingelagert.

„Dort haben sowohl die Mitarbeiter des Bauhofs als auch die Freiwillige Feuerwehr Zugriff auf die Hilfsmittel“, erläuterte der Stadtchef im Gespräch. „Die neuen Sandsäcke sind Gold wert für uns“, freute sich Dillbahner. Diese können jeweils etwa 15 Kilogramm Sand fassen und haben ein handliches Format.

Wbg. Stadt FFW Spende Sandsack 02 2021.1 v1

Die Freiwillige Feuerwehr Westerburg freut sich über die Spende der Stadt Westerburg von 500 Sandsäcken zum Hochwasserschutz. Von links: Wehrführer Bernd Dillbahner, Stadtbürgermeister Janick Pape und der Leiter des Städtischen Bauhofs, Michael Pieschl.


                          Schneeschmelze und Dauerregen
„Die Naturgewalt, mit der das Wasser durch das Bachbett drückte, war schon beeindruckend“, schilderte Pape, der den Einsatz am Schafbach nahe des Ratssaal-Gebäudes vor Ort verfolgte. Doch nicht nur dort trat das Wasser über das Ufer. An einigen anderen Stellen in der Stadt und den Stadtteilen waren die ehrenamtlichen Helfer ebenfalls über viele Stunden hinweg im Einsatz. „Manchmal kommt eins zum anderen“, sprach Pieschl die jeweilige Situation an. „Der plötzliche Temperaturanstieg ließ den vielen Schnee und die dicken Eisschichten schneller auftauen, als es gut gewesen wäre“, war von Dillbahner zu erfahren. Hinzu kam der Dauerregen, so dass die Bäche über die Ufer traten und auch Keller vollliefen.

Zum Glück käme ein „mittleres Hochwasser“ wie dieses, laut Hochwassermeldedienst nur etwa alle zehn Jahre vor.. „Unser Dank gilt dem ortsansässigen Unternehmen Koch Westerburg für die gute Zusammenarbeit“, lobte der Wehrführer. Spontan und unproblematisch hätte die Firma Sand für das Befüllen der Sandsäcke zur Verfügung gestellt. „Das war für uns ein großer Vorteil“, hob Dillbahner hervor.

„Die Feuerwehr bedankt sich herzlich bei der Stadt Westerburg für die Spende. Hiervon profitiert jeder Bürger“, sagte der Wehrführer im Hinblick auf die Sachspende, die der gesamten Bevölkerung zugutekommt. Etwa 200 ältere Sandsäcke seien derzeit noch vorhanden. Diese müssen nun ausgeleert und getrocknet werden. „Nach jedem Einsatz sortieren wir aus. Manche Leinensäcke sind halt schon in die Jahre gekommen und weisen irgendwann Löcher auf“, so Pieschl. Mit der Sachspende der Sandsäcke ist die Westerburger Wehr nun wieder gut für Hoch- und Unwettereinsätze gerüstet. 



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