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Waldbegang 2025: mit dem Förster im städtischen Forst von Westerburg

Die diesjährige Waldbegehung führte den Stadtrat in das Waldgebiet bei Gershasen

Kürzlich trafen sich Westerburgs Stadtbürgermeister Janick Pape, die städtischen Beigeordneten, Vertreter der im Stadtrat vertretenen Parteien und Gruppierungen sowie die Jagdpächter mit Revierförster Thomas Schwerhoff, um sich vor Ort über aktuelle Entwicklungen im städtischen Forst zu informieren. Bereits in den Begrüßungsworten wies

Stadtbürgermeister Pape die Teilnehmer der Waldbegehung auf die unterschiedlichen Funktionen des Forstes hin.

„Unser Ziel ist es, einen stabilen und zukunftsfähigen Wald zu schaffen, der naturnah und vielfältig aufgebaut ist. Diese Diversifizierung und der Einklang zwischen Fortwirtschaft und Natur müsse sich auch in der derzeit in Aufstellung befindlichen Forstentwicklungswerk widerspiegeln“, erklärte Stadtbürgermeister Janick Pape.

Die diesjährige Waldbegehung führte den Stadtrat in das Waldgebiet bei Gershasen. Förster Thomas Schwerhoff präsentierte hier mehrere Waldbilder, unter anderem von Kalamitätsflächen, auf denen sich nach den verheerenden Borkenkäferjahren bereits wieder Naturverjüngung von Fichte, Vogelkirsche und Bergahorn eingestellt hat. Insbesondere wies der Revierleiter auf das Vorhandensein von Ebereschen und Birken hin, denen eine besondere Bedeutung als Pionierbaumarten bei der natürlichen Wiederbewaldung zukommt. Außerdem wurden aufgeforstete Flächen in Mischung aus Lärche, Douglasie, Winterlinde, Edelkastanie und anderen Baumarten begutachtet.

Bei der diesjährigen Waldbegehung führte Revierförster Thomas Schwerhoff (links) den Stadtbürgermeister, dessen Beigeordnete und die Mitglieder des Stadtrats in das Waldgebiet bei Gershasen. (Foto: Stadt Westerburg)

Die abschließenden Gespräche mit Imbiss fanden diesmal im Café WällerLand am Marktplatz in der Westerburger Innenstadt statt. Hier wurde der Waldbegang von den Anwesenden nochmals thematisiert. Darüber hinaus hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, sich über das Teilhabezentrum des Diakonischen Werkes Westerburg zu informieren. Mitarbeiter Friedrich Kunow freute sich, die Vertreter der Stadt Westerburg begrüßen zu können und informierte über die Einrichtung. Beim Teilhabezentrum Café WällerLand handelt es sich um eine Anlaufstelle für psychisch erkrankte Menschen und deren Angehörige und bietet verschiedene Angebote wie eine Beratungsstelle, ein Café und eine Kontakt- und Informationsstelle (KIS). (Text: Ulrike Preis)