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Spatenstich im Neubaugebiet von Westerburg-Sainscheid

30 neue Bauplätze werden erschlossen – Nach Pfingsten beginnt der StraßenausbauWbg. Sainscheid Spatenstich 05 2026.01

Mit dem feierlichen Spatenstich fiel jetzt der symbolische Startschuss für die Erschließungsarbeiten im zweiten Bauabschnitt des Neubaugebiets Bornwiese im Westerburger Stadtteil Sainscheid. In Kürze werden die Bagger rollen und damit die nächsten Baumaßnahmen in diesem künftigen Wohngebiet, wo es 30 neue Bauplätze geben wird, beginnen.


Stadtbürgermeister Janick Pape begrüßte zu diesem Anlass zahlreiche Gäste und Wegbegleiter des Projekts auf dem Gelände im Westerburger Stadtteil Sainscheid. Willkommen hieß er zunächst die Vertreter des bauausführenden Unternehmens Koch Straßenbau, darunter Bauleiter Marc Etzbach und der technische Leiter Ralf Groß sowie Julian Wittwer vom Ingenieurbüro Dr. Siekmann und Partner, die für fachliche Fragen zur Verfügung standen. Ebenso begrüßte er Robin Malm von den Verbandsgemeindewerken, die Wasserversorgung und Kanalisation für die Erschließung des Baugebiets verantwortlich tragen. Unter den Anwesenden waren die Beigeordneten Herbert Schmitz und Gerrit Kunz sowie Vertreter der Fraktionen und Mitglieder des Bauausschusses des Stadtrats.

Wbg. Sainscheid Spatenstich 05 2026.01

Bauland sei gefragt, was die zahlreichen Nachfragen der Bürgerschaft zeigten, so Pape zu Beginn der Veranstaltung. „Der heutige Spatenstich ist ein wichtiger Schritt für Sainscheid wie auch für unsere Stadt und steht für eine gesunde Entwicklung“. Das Projekt zeige aber auch, wie schwierig Entwicklung im ländlichen Raum mittlerweile geworden sei. „Das Neubaugebiet Sainscheid hat eine lange Geschichte“, äußerte sich der Stadtchef mit Rückblick auf die Anfänge im Jahr 2002, als der Bebauungsplan in Kraft trat. Nach der Vermarktung des ersten Bauabschnitts seien die Planungen für den nächsten Abschnitt gestartet. Gegenüber der Ursprungsplanung hatten sich die Anforderungen an die Regenrückhaltung im Sinne einer wirksamen Starkregenvorsorge geändert und machen den Bau eines Regenrückhaltebeckens nötig. „Gutachten, Genehmigungen, naturschutzrechtliche Vorgaben, wasserrechtliche Fragen: Bis heute war es ein langer Weg“, so Pape. „Umso wichtiger war, dass wir über Parteigrenzen hinweg auf unterschiedlichen Ebenen mit vereinten Kräften viele Hürden aus dem Weg geräumt haben“, äußerte sich der Stadtchef. Besonders freute sich Pape deshalb, dass Hendrik Hering als amtierender Landtagspräsident seiner Einladung zum Spatenstich gefolgt sei. „Alles konnte im Dialog gut gelöst werden“, bestätigte Hering.
Im Beisein der Bürgerschaft von Sainscheid markierten sie gemeinsam den Beginn einer weiteren Etappe der städtischen Bauplanungen.

Mit dem offiziellen Spatenstich rückt der Ausbau der Infrastruktur im Neubaugebiet Bornwiese in greifbare Nähe und legt den Grundstein für neue Wohnmöglichkeiten im Stadtteil.
Julian Wittwer vom Ingenieurbüro Siekmann erklärte, was alles zu den Erschließungsarbeiten gehört: die Verlegung von Schmutzwasser- und Regenwasserkanälen inklusive Hausanschlüssen sowie die Verlegung der Wasserleitung (ebenfalls inklusive der Hausanschlüsse). Wie weiter zu erfahren war, kann die Herstellung eines Regenrückhaltebeckens mit einem Volumen von 550 Kubikmetern aufgrund von naturschutzrechtlichen Bestimmungen erst im Herbst beginnen.

Zunächst geht es jetzt um Errichtung einer Baustraße, die zur Andienung des Baugebietes erforderlich ist. Zu einem späteren, noch nicht näher bestimmten Zeitpunkt soll die endgültige Straße fertiggestellt werden. Die Arbeiten für die Baustraße sollen nach Pfingsten – voraussichtlich Anfang Juni – vom bauausführenden Unternehmen Koch aufgenommen werden. Hierfür müssen noch Schachtbauwerke geliefert werden, die eigens dafür angefertigt werden. Die Arbeiten beginnen mit der Verlegung der Kanäle. Wenn es die Witterung zulässt und alles wie geplant verläuft, sollen alle Arbeiten voraussichtlich bis Mitte 2027 abgeschlossen sein.