Waldbegang 2026: mit dem Förster im städtischen Forst von Westerburg
Die diesjährige Waldbegehung führte den Stadtrat in das Waldgebiet bei Wengenroth
Kürzlich trafen sich Westerburgs Stadtbürgermeister Janick Pape, die städtischen Beigeordneten und Vertreter des Stadtrats mit Revierförster Thomas Schwerhoff. Ziel war es wie in den Vorjahren sich vor Ort über aktuelle Entwicklungen des Stadtwaldes zu informieren. Bereits im vergangenen Jahr wurde die mittelfristige Planung mit dem Forsteinrichtungswerk durch den Stadtrat beschlossen.
„Unser Ziel ist es, einen zukunftsfähigen Wald zu schaffen, der naturnah und vielfältig aufgebaut ist. Unser städtischer Forst zeigt sehr klar: Artenvielfalt und stabile Bestände sind kein Zufallsprodukt. Naturverjüngung braucht wie klassische Bestockung auch regelmäßige forstliche Eingriffe und Pflegearbeiten sind dafür erforderlich, dass widerstandsfähiger, klimaangepasster Wald entsteht “, erklärte Stadtbürgermeister Janick Pape.

Die diesjährige Waldbegehung führte den Stadtrat in das Waldgebiet bei Wengenroth, die „Nürnhäuser Heck“. Förster Thomas Schwerhoff präsentierte hier mehrere Waldbilder, unter anderem eine Kalamitätsfläche, die im Frühjahr 2025 mit Weißtanne und Schwarzerle aufgeforstet wurde. Dabei ging er auch auf die ökologische Bedeutung dieser Laubbaumart und ihrer günstigen Wirkung auf den Waldboden ein. Insbesondere wies er bei der Aufforstungsfläche auf die Pflege der Kultur hin, die aufgrund der Begleitvegetation aus Gras, Himbeere und Brombeere unerlässlich ist. Die Naturverjüngung soll allerdings bewusst übernommen werden. Außerdem sprach er die Baumvegetation im Uferbereich des Schafbachs an.
Neben fachlicher Information bot die Waldbegehung auch Gelegenheit für Gespräche und Austausch untereinander.