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Kommunalpolitisches Urgestein geehrt PDF Drucken E-Mail

thumb_Schfer_Ehr.kleinStaatsminister Hering zeichnet Langenhahns Alt-Bürgermeister Hermann Schäfer für ehrenamtlichen Einsatz aus
Ein Ortsbürgermeister, der in seiner Amtszeit vieles für seine Heimatgemeinde erreicht hat, konnte mit einer Landesehrung ausgezeichnet werden. Seine Markenzeichen sind seine Beharrlichkeit und eine gewisse Hartnäckigkeit, die ihm für seine kommunalpolitischen Ziele stets von Nutzen waren.

Staatsminister Hendrik Hering hat Langenhahns Alt-Bürgermeister Hermann Schäfer während einer Feierstunde im Rondell des VG-Verwaltungsgebäudes in Westerburg im Namen von Ministerpräsident Kurt Beck die Verdienstmedaille des Landes überreicht. Mit dieser Auszeichnung wurden die langjährigen Verdienste eines engagierten Kommunalpolitikers geehrt. Für die Landesehrung vorgeschlagen worden war Schäfer durch MdL Ralf Seekatz. Westerburgs VG-Bürgermeister Gerhard Loos gratulierte namens der Verbandsgemeinde und – in Vertretung von Landrat Achim Schwickert – auch für den Westerwaldkreis. „Hermann Schäfer ist seit mehr als einem halben Jahrhundert für die Menschen in der Region unermüdlich im Einsatz und hat dabei mitgewirkt, Zukunft zu gestalten“, lobte Staatsminister Hering das vielfältige Engagement des Westerwälders für seine Mitmenschen und die Gemeinschaft bei der Feierstunde, die auf Wunsch Schäfers in engstem Kreise stattfand. „Hermann Schäfer hat sich nicht nur als langjähriger Bürgermeister von Langenhahn engagiert und kreativ eingebracht und dafür gesorgt, dass sich die Gemeinde hervorragend infrastrukturell entwickelt und gesellschaftlich für die Zukunft geöffnet hat“, betonte Hering. Sein aktives Wirken sei überparteilich anerkannt und beispielgebend. Solidarisches Handeln und Eintreten für die Gemeinschaft zeichneten Hermann Schäfer immer aus, so Minister Hering. MdL Ralf Seekatz bezeichnete Schäfer als kommunalpolitisches Urgestein, als ein Vorbild für Schaffenskraft – gerade für jüngere Bürgermeisterkollegen. 49 Jahre war Hermann Schäfer aus Langenhahn Mitglied des Gemeinderates in der 1500-Seelengemeinde. Im Jahr 1960 hatte er dort seine kommunalpolitische Arbeit begonnen. 15 Jahre lang – nämlich von 1994 bis 2009 – lenkte er dabei die Geschicke seines Heimatortes als Ortsbürgermeister. Die positive infrastrukturelle Entwicklung Langenhahns trägt seine Handschrift. Ein Bestreben von Hermann Schäfer war es stets, in seinem Dorf etwas zu bewegen. So wurde unter seiner Regie ein neues Baugebiet mit 15 Plätzen erschlossen, die Sporthalle konnte an- und umgebaut werden. Das Feuerwehrgerätehaus im Ortsteil Hölzenhausen wurde in kleines schmuckes Gemeindehaus umgestaltet. In allen Ortsteilen freuten sich die Kinder und Eltern, denn unter seiner Regie wurden dort Spielplätze angelegt beziehungsweise erneuert. 1999 entstand ein größeres Einkaufszentrum in Langenhahn, das sich bei den Menschen im Ort und im Umland größter Beliebtheit erfreut. Hermann Schäfer ist in verschiedenen Vereinen im Ort aktiv. Doch er hat sich in all den Jahren nicht nur für sein Heimatdorf große Verdienste erworben. 25 Jahre lang, und zwar in den Jahren von 1984 bis zum Jahr 2009, gehörte der heute 77-Jährige dem Verbandsgemeinderat in Westerburg an und war dort auch in verschiedenen Ausschüssen aktiv. Zuletzt fungierte er in den Jahren von 2004 bis 2009 als VG-Beigeordneter. Seit mittlerweile 57 Jahren (!) engagiert sich der Langenhahner in der CDU. Ohne die Unterstützung seiner Ehefrau Christel, so sagt er, wäre das alles gar nicht möglich gewesen. Vor allem ihr und seiner Familie galt sein Dank. „Ich bin mit meinem Leben zufrieden“, so der 77-Jährige. „Hoffentlich läuft es noch einige Jahre so weiter.“ Michael Wenzel Westerwälder Zeitung vom Dienstag, 15. Juni 2010, Seite 21

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Staatsminister Hendrik Hering überreichte Langenhahns Alt-Bürgermeister Hermann Schäfer während einer Feierstunde im Rondell des VG-Verwaltungsgebäudes in Westerburg die Verdienstmedaille des Landes. Von links: VG-Bürgermeister Gerhard Loos, Staatsminister Hendrik Hering, Hermann und Christel Schäfer sowie MdL Ralf Seekatz.