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Prof. Dr. Roman Herzog besuchte Westerburg PDF Drucken E-Mail
Dthumb_Wbg.Herzog1er Bundespräsident a. D. trug sich ins Goldene Buch der Stadt ein
Am vergangenen Wochenende konnten die Vertreter der Stadt Westerburg zwei ganz besondere  Gäste begrüßen: Prof. Dr. Roman Herzog und dessen Gattin Alexandra Freifrau von Berlichingen. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Kanzlei Krempel und Kollegen war das Ehepaar nach Westerburg gekommen. Da die beiden Besucher bereits einen Tag vor dem offiziellen Festakt anreisten, nutzte Stadtbürgermeister Ralf Seekatz die Gelegenheit, den hohen Besuch zusammen mit den „Jubilaren“ zu einem Empfang ins Schloss einzuladen.


Für eine schöne Begrüßung und zugleich besondere Überraschung sorgten die Mitglieder des Musikvereins „Edelweiß“ Salz, der einige Kostproben seines Repertoires zum Besten gab. Sehr erfreut äußerte sich Roman Herzog über die Darbietungen und sprach den Musikern persönlich seinen Dank aus. In den Räumlichkeiten des Schlosses hieß Stadtbürgermeister Ralf Seekatz nun die beiden Ehrengäste gemeinsam mit seinen Beigeordneten Angelika Fischer-Munsch und Wolfgang Thiebaut sowie VG-Bürgermeister Gerhard Loos herzlich willkommen. „Ich freue mich, dass Sie den Weg nach Westerburg auf sich genommen haben“, dankte Seekatz dem 77-Jährigen und dessen Ehefrau. In seiner Ansprache gab Seekatz einen kurzen Einblick in die Geschichte des Schlosses, der Sage um das Petermännchen und berichtete von Schulen und Behörden, an deren Ansiedlung Gerhard Krempel als engagierter Kommunalpolitiker maßgeblichen Einfluss genommen habe. Ebenso berichtete er vom Westerburger Land mit seinen besonderen touristischen Attraktionen. Lobend äußerte er sich über Dr. Diether Reusch, der in Eigenregie viel Energie und Kapital in das Schloss investierte und dies so zu neuem Leben geweckt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht habe. Im Namen aller Westerwälder begrüßte Landrat Achim Schwickert die beiden Besucher. Die Menschen in der Region seien bodenständig und ohne Angst, so der Landrat. „Wir haben 192 Ortsgemeinden und keine ist so groß, als dass sie die andere erdrücken könnte“, fügte er augenzwinkernd hinzu. Abschließend ergriff auch Gerhard Krempel das Wort und hieß die beiden Gäste ebenfalls herzlich willkommen. Wie im Gespräch deutlich wurde, hat das Ehepaar Herzog noch so manch gute Erinnerung an den Westerwald. Prof. Dr. Roman Herzog berichtete unter anderem von einem unvergesslichen Gespräch während einer Wahlversammlung in Neunkirchen. Für seine Ehefrau Alexandra war es sogar eine interessante Rückkehr in die „alte Heimat“ - schließlich hat sie mit ihrem ersten Ehemann, der in der Westerburger Kaserne stationiert war, und den beiden Kindern von 1966 bis 1969 hier gewohnt. Auch für Westerburg wird der Besuch unvergesslich bleiben, denn vor dem gemeinsamen Abendessen trugen sich Prof. Dr. Roman Herzog und Gattin Alexandra Freifrau von Berlichingen im Ahnensaal des Schlosses in das Goldene Buch der Stadt Westerburg ein. Als Erinnerungsgeschenk überreichte Bürgermeister Seekatz die Stadtchronik von Westerburg.

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