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Kommunale Kindertagesstätte wird erweitert PDF Drucken E-Mail

thumb_Wbg._Kita1kleinInvestition von 450 000 Euro fließt unter anderem in zehn Krippenplätze

Die kommunale Kindertagesstätte „Zaubergarten“ in Westerburg wird an- und umgebaut. Jetzt durften die Kinder den ersten obligatorische Spatenstich ausführen.

Da die Kinder die nächsten Monate das Baugeschehen hinter dem großen Zaun nur aus sicherer Entfernung beobachten dürfen, bekamen sie an diesem Tag die Möglichkeit, selbst einmal mit dem Spaten aktiv zu werden. So überreichte Ralf Seekatz als Vorsitzender des Kindergartenzweckver-bandes den Kindern als besonderes Geschenk einige farbenfrohe Kinderspaten, die diese sogleich ausprobierten. Im Beisein sein von Günther Raspel (Stellvertreter des Kindergartenzweckverbandes und Ortsbürgermeister von Stahlhofen a. W., Nina Podelski (Erste Beigeordnete von Hergenroth), Winfried Leyendecker (Sachbearbeiter für Kindergärten in der VG-Westerburg), dessen Nachfolgerin Renate Schardt und Architekt Thomas Schäfer fand so der erste obligatorische Spatenstich statt. 450 300 Euro wird in den nächsten Monaten in die kommunale Kindertagesstätte „Zaubergarten“ in der Westerburg 'Im Alten Garten 13' investiert. „Die Zuschüsse von Bund, Land, Kreis und Verbandsgemeinde betragen insgesamt 331 000 Euro. Ich bin froh, dass uns dies alles so gelungen ist“, informierte Stadtbürgermeister Ralf Seekatz in seiner Funktion als Vorsitzender des Kindergartenzweckverbandes. In seinen Ausführungen machte er deutlich, dass die umfangreichen Baumaßnahmen eine Aufwertung der Einrichtung bedeuten. Mit dem bereits entstehenden Anbau werden zehn Krippenplätze geschaffen. Auf 180 Quadratmetern entstehen neben einem Gruppenraum, Schlafraum, Speiseflur (auch als Fördergruppe) mit Mini-Küche, Atelier auch ein Waschraum mit Toiletten, Sitzbecken und Wickeltischen. Das Obergeschoss wird jetzt nur teilweise ausgebaut. Es bietet zusätzlichen Platz für einen neuen Personalraum, Flur und Toilette (rund 30 Quadratmeter). Die restlichen Flächen (150 Quadratmeter) können später ausgebaut werden und dienen der Erweiterung für Kinder unter zwei Jahren oder ähnliches. Die Einrichtung wird zur Zeit von 160 Kindern aus Westerburg (126) und den Ortsgemeinden Halbs (10), Hergenroth (13) und Stahlhofen am Wiesensee (11) besucht. Zur Zeit fehlt für die Ganztagskinder der erforderliche Speiseraum. Die Mahlzeiten werden wegen der fehlenden Räumlichkeiten teilweise im Flur zum Anbau und teilweise in den Gruppen eingenommen. Dies schränkt die Gruppennutzung stark ein. Durch die Erweiterung kann der dann als Verbindungsflur notwendige Flurbereich nicht mehr als „Ersatz-Speiseraum“ genutzt werden. Der neue Speiseraum wird durch eine geringfügige Erweiterung und den Umbau hergestellt. Der zur Zeit zwischen den Gruppen 1 und 2 liegende Sprachförderraum soll verlegt werden. Aufgrund von behördlichen Forderungen und Hygienevorschriften wird neben einem separaten WC's für das Küchenpersonal auch ein Lager- und Kühlraum für den Ganztagsbetrieb geschaffen. Die Kosten für Fassadensanier-ung mit neuen Fenstern und Sonnenschutz in Höhe von 110.300 Euro werden komplett aus dem Konjunkturpaket des Bund übernommen. Es wird angestrebt, dass die umfangreichen An- und Umbaumaßnahmen bis Ende des Jahres abgeschlossen werden können.

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