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Kommunale Kindertagesstätte „Zaubergarten“ in Westerburg festlich eingeweiht PDF Drucken E-Mail

Im Mai 2010 begannen umfangreiche Bauarbeiten an der kommunalen Kindertagesstätte „Zaubergarten“ in Westerburg: Das Gebäude war in die Jahre gekommen und eine umfangreiche Sanierung wurde notwendig. „Wir haben überlegt: Wie kann man so eine Einrichtung zukunftsfähig machen, ein möglichst breites Angebot schaffen? So entstand die Idee, eine Krippe zu integrieren.

 

Der Bedarf ist da“, erklärte Stadtbürgermeister Ralf Seekatz, Vorsitzender des Kindergartenzweckverbandes.
Rund 700 000 Euro wurden in die Sanierung und den Anbau der Krippe investiert. Dazu gab es Zuschüsse von rund 400 000 Euro. Zwar steht der kommunale Kindergarten in der Trägerschaft der Stadt Westerburg (90 Prozent) und der Ortsgemeinden Halbs, Hergenroth und Stahlhofen am Wiesensee (zusammen 10 Prozent), doch ist die neue Krippe für alle Bürger aus der Verbandsgemeinde Westerburg offen.
Ralf Seekatz erzählte, dass er selbst einmal als Junge den „Zaubergarten“ besuchte. Er dankte dem Architekturbüro Schäfer (Westerburg) für die vorzügliche und termingerechte Arbeit. Ein weiterer Dank galt allen am Projekt Beteiligten sowie den Eltern, die beispielsweise beim Anstrich der Räume mithalfen.   
Die Leiterin der Einrichtung, Eva-Maria Gerlach, freute sich, dass so viele Gäste – darunter viele Vertreter des öffentlichen Lebens, aber auch Ehemalige und Nachbarn – zum Fest gekommen waren. Sie  wies darauf hin, dass an diesem Tag nicht nur die Einweihung, sondern auch  ein Geburtstag gefeiert werde: der „Zaubergarten“ wurde vor 35 Jahren eröffnet. Heute gibt es hier drei Gruppen mit 25 Kindern plus die neue Krippengruppe (zehn Plätze). Betreut werden die Mädchen und Jungen im Alter von sechs Monaten bis zur Einschulung von 18 Mitarbeitern (inklusive Hausmeister und Küchenkräfte). Es gibt 36 Ganztagskinder plus sieben Krippenkinder, die ebenfalls mittags verköstigt werden.
 
Glückwünsche überbrachten in ihren Grußworten die Vorsitzende des Elternausschusses, Andrea Starke, Architekt Thomas Schäfer (Westerburg) sowie Manuel Stoffel (Schreinerei Stoffel, Höhn).
Dass die Kleinen ihren neu gestalteten „Zaubergarten“ fröhlich mit Leben füllen, war bei der Einweihungsfeier zu spüren. Gemeinsam mit den Erzieherinnen sangen sie ein frohes Begrüßungslied sowie „Gottes Liebe ist so wunderbar…“, und die Erzieherinnen regten mit ihrem Gedicht „Kinderräume“ zum Nachdenken an.
 
Nun war es soweit: Gemeinsam segneten Pfarrer Thorsten Heinrich und Pastoralreferentin Isabelle Blumberg die Räume. Dann waren alle Gäste zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Sie hatten die Möglichkeit, sich in der farbenfroh gestalteten Einrichtung umzusehen und bei Workshops oder Mitmachspielen Einblick in die pädagogische Arbeit des „Zaubergartens“ zu bekommen. 
 
Die Kosten im Detail:
- Anbau der  Krippe (10 Plätze): 295 000 Euro. Dazu gab es 135 000 Euro Zuschuss vom Land und Kreis sowie 108 000 Euro von der Verbandsgemeinde.
- Aufstockung auf die Krippe: 145 000 Euro.
- Energetische Sanierung (Außenfenster, Türen und Dämmung): 110 000 Euro. Dazu gab es einen Zuschuss von 88 000 Euro aus dem Konjunkturpaket II vom Bund.
Weitere Maßnahmen: 150 000 Euro. Einrichtung eines neuen Bades/WC, eines Speiseraumes, die Erneuerung von Böden, der Heizkörper, Anstrich der Räume, Neugestaltung der Außenanlagen inklusive neuer Spielgeräte.
 
Text: Angela Baumeier

WbgKitaKommEinw01102011

Foto: Röder-Moldenhauer