Die Stadt Westerburg hat einen neuen Bürgermeister

Wbg. Stadtbuergermeister Ernennung 06 2019.10 v1Janick Pape übernahm das Amt von Ralf Seekatz

Die Stadt Westerburg hat mit Janick Pape einen neuen Bürgermeister. Am vergangenen Freitag fand im Rahmen der ersten Stadtratssitzung nach den Kommunalwahlen die feierliche Amtseinführung statt, in dessen Rahmen der 30-jährige Christdemokrat dann auch vereidigt wurde. Mit 55,3 Prozent konnte sich der junge Westerburger bei der Kommunalwahl gegen seine beiden Mitbewerber durchsetzen.

Auch bei den Beigeordneten gibt es nun zwei neue Gesichter. Als Erster Beigeordneter steht dem Bürgermeister jetzt Herbert Schmitz (CDU) zur Seite. Er wurde von den Ratsmitgliedern einstimmig gewählt. Ebenfalls neu und einstimmig gewählt wurde Nicht-Ratsmitglied Anja Schlosser (WuB). Gabi Frenz-Ferger (FWG), die bereits seit dem Jahr 2014 als Beigeordnete fungiert, wurde wiedergewählt. Sie konnte sich mit 15 Stimmen gegen Antonius Wirges (Nicht-Ratsmitglied) von der SPD durchsetzen.

Für einen feierlichen Rahmen sorgte die Stadtkapelle Westerburg. „Schließlich wird einer der euren gleich Bürgermeister“, erläuterte Ralf Seekatz im Hinblick auf die musikalischen Ständchen, die sonst bei den Ratssitzungen nicht üblich sind. Zuvor hatte er alle Anwesenden, darunter auch zahlreiche Besucher, herzlich begrüßt. Sein besonderer Gruß galt VG-Bürgermeister Gerhard Loos, dessen Nachfolger Markus Hof sowie Bürgermeister a.D. Bernhard Nink.

Wbg. Stadtbuergermeister Ernennung 06 2019.10 v1
Der neue Stadtbürgermeister von Westerburg, Janick Pape (2. von rechts), mit dem Ersten Beigeordneten Herbert Schmitz (links) und den weiteren Beigeordneten Anja Schlosser (rechts) und Gabi Frenz-Ferger (2. v. li.)

Amtskette überreicht
Zwölf Jahre fungierte Ralf Seekatz als ehrenamtlicher Bürgermeister von Westerburg. Mit der Wahl ins Europa-Parlament trat der 46-Jährige nicht zur Wiederwahl des Stadtbürgermeisters an. Bevor er die Amtskette übergab, verpflichtete er die Mitglieder des Stadtrats. Auch hier hat es den ein oder anderen Wechsel gegeben. Seekatz bedankte sich bei allen wiedergewählten und ausscheidenden Mandatsträgern. „Wir haben im Stadtrat in vorbildlicher Weise über die Parteigrenzen hinaus zusammengearbeitet. Dies hat nicht immer jedem Parteistrategen von außerhalb gefallen“, betonte er. Nun war es soweit und er ernannte seinen Nachfolger Janick Pape zum neuen Bürgermeister. Gleichzeitig überreichte er ihm die „Insignien der Macht“.

„Es erfüllt mich mit großem Stolz, dass mir die Bürgerinnen und Bürger der Stadt diese verantwortungsvolle Aufgabe mit einem klaren Votum am 26. Mai übertragen haben“, hob Pape hervor. Noch vor einem Jahr habe niemand der Anwesenden daran gedacht, dass heute ein neuer Bürgermeister die Rede in die neue Amtszeit halten würde, er am allerwenigsten, gab der 30-Jährige offen zu. Bewusst ist ihm auch: „Wenn man mit 30 Jahren ein solch herausragendes Ehrenamt übertragen bekommt, dann kann dies sicher nicht eine Belohnung für die getane Arbeit oder eine besondere Auszeichnung für geleistete Verdienste sein“.

Positiver Blick in die Zukunft
Vielmehr sei die Wahl vor allem ein Ausdruck der Hoffnung und Erwartung sein, was er für diese Stadt erreichen soll. „Es ist vor allem ein Auftrag, mich mit ihnen gemeinsam um das Wohl der Stadt zu bemühen“, äußerte sich Pape in seiner Rede, in der er dann auch positiv in die Zukunft blickte.

Rückblickend nannte der Vorhaben und Baumaßnahmen, die Seekatz verwirklichen konnte. Auch für die nächsten Jahre seinen bereits Ziele und Projekte definiert. Dazu zählte er unter anderem die Schaffung von Wohnraum und von wohnortnahen Arbeitsplätzen. Wichtig sei ihm auch, mehr kulturelle Veranstaltungen und Leben in die Stadt zu bringen. Am Herzen liege ihm diesbezüglich eine intensive Zusammenarbeit mit den Westerburger Vereinen. „Kleine Gewerbebetriebe, neue Geschäftsideen und Gründertum sollten wir in Westerburg willkommen heißen und unterstützen“, so der neue Bürgermeister.

Eine Basis für eine zukunftsorientierte und konstruktive Zusammenarbeit der Fraktionen sei gelegt.

„Ich freue mich auf Kontroverse und Konsens, auf das gemeinsame Gespräch, auf das konstruktive Zusammenarbeiten über Fraktionsgrenzen hinaus, ich freue mich auf das Erarbeiten von Kompromissen, das Lösen von Problemen und das Bewahren von Erarbeitetem. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem Stadtrat und den Beigeordneten, zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern ein Ziel zu verfolgen: Das Wohl unserer geliebten Heimatstadt Westerburg!“, so Pape abschließend.


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