Hinweis auf einen vermeintlichen Bombenfund ernst genommen

Kampfmittelräumdienst war im Westerburger Stadtteil Wengenroth im EinsatzWbg. Wengenroth Fund Polizei 04 2020.1 v1

Ein aufmerksamer Spaziergänger machte dieser Tage nahe eines Fischweihers im Westerburger Stadtteil Wengenroth eine merkwürdige Entdeckung. Auf einem Feldweg lugte ein Gegenstand aus dem Erdboden, der ihm nicht ganz geheuer war. Hierbei handelte es sich vermutlich um ein rundes Metallteil, das nur zum Teil sichtbar war. Der etwa 15 auf 15 Zentimeter große Fund, der sich im festgefahrenen

Boden befand, gab ihm zu denken. Es hatte fast den Anschein, als sei er auf einen Bombenblindgänger oder nicht detonierte Munition aus dem Zweiten Weltkrieg gestoßen.

Die Sache ließ ihm keine Ruhe. Er erkundigte sich bei einem Freund, der bei der Bundeswehr war, der ihm aber auch nicht weiterhelfen konnte. Somit informierte er die Polizeiinspektion Westerburg, dass diese sich der Sache annehme. Diese gab die Meldung dann auch an das Ordnungsamt der Verbandsgemeindeverwaltung Westerburg sowie Stadtbürgermeister Janick Pape weiter.

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Der Bürgermeister und sein Erster Beigeordneter Herbert Schmitz nahmen die Sache ernst. Schließlich war vor einigen Jahren bereits eine Fliegerbombe im Westerburger Stadtteil Gershasen bei den Erdarbeiten für einen Neubau gefunden worden. Um weitere Spaziergänger zu schützen, wurde somit in Wengenroth kurzerhand der Feldweg durch die Mitarbeiter des Städtischen Bauhofs abgesperrt.

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Neben einem Beamten der Polizei traf schließlich auch ein Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienst aus Trier ein, die dann den vermeintlichen Bombenfund begutachteten. Schnell konnte Entwarnung gegeben werden. Der Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes grub den Gegenstand, der dann doch größer war, als vermutet, aus. Um was genau es sich bei diesem Fund handelt, war jedoch auf den ersten Blick nicht klar. Es wird vermutet, dass der Gegenstand schon einige Jahrzehnte dort im Erdreich gelegen hat. Inzwischen ist er sehr stark verrostet.

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Die Anwesenden waren sichtlich erleichtert. Beide Beamte machten im Gespräch deutlich, dass man solche Meldungen immer ernst nehmen sollte und keine Scheu zu haben brauche, die Polizei zu informieren.


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