Alte Friedhofs-Linde fiel Sturmtief Hendrik zum Opfer

Bauhof der Stadt Westerburg kümmert sich um die Aufräumarbeiten in GershasenGershasen Friedhofslinde 10 2021.04 v1

Das Sturmtief Hendrik in der vergangenen Woche sorgte auch in Westerburg für Verwüstungen. Dem ersten heftigen Herbststurm in diesem Jahr fiel auch die alte Friedhofs-Linde im Westerburger Stadtteil Gershasen zum Opfer. Die Linde war innen schon seit vielen Jahren morsch. Mehr als 400 Jahre zog die alte Linde die Blicke auf sich. Fest verwurzelt stand der Baum, der als

Naturdenkmal eingetragen war, neben dem Friedhof. Für viele Menschen war sie ein Treffpunkt, denn auf der Bank, die in unmittelbarer Nähe stand, konnte man sich für ein Schwätzchen niederlassen und verweilen. Sicher hätte die alte Linde viele Geschichten erzählen können, schließlich hatte sie in den vergangenen Jahrhunderten unzählige Geschehnisse mitbekommen. Doch der heftige Sturm war stärker als der robuste Baum und ließ ihn brechen.

Gershasen Friedhofslinde 10 2021.04 v1
Leider kann man höchstens den Stammstumpf stehen lassen, ohne die Sicherheit der Friedhofsbesucher zu gefährden. Die Stämmlinge, welche im Bereich der Zufahrtsstraße zum Friedhof noch erhalten sind, sind ebenfalls von den Einmorschungen im Hauptstamm betroffen und müssen entfernt werden - dies ergaben erste Gespräche zwischen Stadt und Naturschutzbehörde.
Um die Aufräumarbeiten kümmern sich die Mitarbeiter des Städtischen Bauhofs, die Äste und Baumstamm zerschneiden und abtransportieren.

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